— Brunsbüttel —

Brand im Gymnasium durchkreuzt Bau-Zeitpläne

von Michaela Reh Montag, 16. April 2018 19:32 Uhr


Brunsbüttel -

Der Brand im Gymnasium kurz vor Ostern hat Auswirkungen auf die Einweihung des Fachtrakt-Anbaus. Der Umzug in die neuen Räume muss verschoben werden. Einen neuen Fertigstellungstermin gibt es noch nicht.

Eigentlich hätten die neuen, naturwissenschaftlichen Räume in gut vier Wochen eingeräumt werden sollen. Doch am 27. März war ein Feuer im Brunsbütteler Gymnasium ausgebrochen. Die Folge: Nicht nur die Aula darf zurzeit nicht genutzt werden, auch der Durchgangsflur davor in Richtung Fachtrakt-Anbau bleibt vollständig gesperrt. Dadurch verschiebe sich die Inbetriebnahme der Fachräume. „Einige Maßnahmen können jetzt nicht sofort abgeschlossen werden. Einen neuen Fertigstellungstermin haben wir noch nicht“, sagt Bau-Fachbereichsleiterin Astrid Gasse. 

Einige Räume sind noch gesperrt

Sowohl im Flur vor der Aula als auch im ersten Obergeschoss im Flur über der Aula müssen die Akustikdecken komplett entsorgt und erneuert werden. Schäden, die das Feuer verursacht hat. Das teilt der Bau-Fachbereich der Stadtverwaltung mit. Der Notausgang aus dem Treppenhaus am Musikraum ist aber aus dem ersten und zweiten Obergeschoss nutzbar. Die Fluchtwegepläne sind dementsprechend geändert worden. Der Brand war nach Angaben der Polizei in einer Zwischendecke in der Nähe der Aula ausgebrochen. Ursächlich sind offenbar Bauarbeiten in diesem Abschnitt gewesen. Verletzt wurde niemand.

Weil nun mit der Aula und dem Musikraum noch zwei weitere Räume im Gymnasium fehlen, in dem wegen der Fassadensanierung sowieso mehrere Klassenzimmer gesperrt sind, steht der alte naturwissenschaftliche Trakt den Schülern weiterhin zur Verfügung. Er ist jetzt zwar vom Hauptgebäude baulich getrennt, kann aber über einen eingehausten Gang erreicht werden. In den neuen Physikräumen, den ehemaligen Werkräumen, wird von außen weitergearbeitet. Die Fertigstellung wird sich Gasse zufolge um etwa zwei Wochen verzögern. 

Wegen zahlreicher Kältebrücken war es in den Klassenzimmern des Gymnasiums in den vergangenen Jahren im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß. Das hat die Fassadenerneuerung des gesamten Bildungszentrums, die rund 4,6 Millionen Euro kostet, erforderlich gemacht. Sie soll im Jahr 2019 abgeschlossen sein.

Auch in der Stadtbücherei laufen die Arbeiten

Kräftig gewerkelt wird auch in der benachbarten Stadtbücherei. Bereits in den Ferien wurden die sogenannten Vorhangbalken entfernt. Durch den Abstellraum der Bücherei ist ein Gang in den Innenhof gebaut worden, damit auch dort die Fassade erneuert werden kann. Den Gang hatte die Feuerwehr außerdem für die Löscharbeiten nutzen können. In der nächsten Woche wird eine Zwischenwand die Bücherei verkleinern. Dann wird die Fassade vollständig entfernt. 

Erfreuliche Nachrichten vom Schulneubau: In der Gemeinschaftsschule laufen die Endmontagen wie Türen- und Lampeneinbau sowie der Einbau von Möbeln. In der nächsten Woche beginnt bereits die Endreinigung.





Weitere Artikel

Leserkommentare