— Dithmarschen—

Millionenschaden bei Großbrand in Elpersbüttel

von Michael Behrendt Mittwoch, 15. März 2017 16:32 Uhr


 

Elpersbüttel (beh) Bei dem Stallbrand in Elpersbüttel ist am Dienstagabend ein Millionenschaden entstanden. Fast 900 Tiere verendeten in den Flammen, wie die Polizei mitteilte - rund 300 Schafe, 500 Lämmer, 80 Rinder und sechs Pferde.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll der achtjährige Sohn des Hofbesitzers beim Spielen mit einem Freund gekokelt und so den Stall versehentlich in Brand gesetzt haben. Abschließende Aussagen zur Brandursache könnten noch nicht getroffen werden, erklärte derweil Merle Neufeld von der Polizeidirektion Itzehoe. Die Ermittlungen der Kripo Heide dauerten noch an. 

Für die rund 60 Kräfte der Wehren Elpersbüttel, Busenwurth, Meldorf, Barlt und Gudendorf gab es nicht mehr viel zu retten. Sie konzentrierten sich deshalb darauf, Nachbargebäude vor den Flammen zu schützen. Starker Wind und die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der brennenden Halle erschwerten die Löscharbeiten, die bis Mittwochvormittag andauerten. 

Die Zahl der toten Tiere könnte sich noch weiter erhöhen. Vermutlich haben sich weitere Tiere in einem nebenstehenden Stall eine Rauchvergiftung zugezogen und müssen nun womöglich getötet werden, so die Polizei. Etwa 50 Vierbeiner gelangten noch mit Hilfe der Hofbesitzer weitgehend unversehrt ins Freie. Bei der Rettungsaktion zog sich die Hausherrin leichte Verletzungen zu - sie kam kurzfristig in ein Krankenhaus. Die übrigen zwei Familienangehörigen und ein junger Besucher blieben unverletzt, so die Polizei.

 

 





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