— Brunsbüttel —

Weiherers Traum vom Brunsbütteler Bürgermeisteramt geplatzt

von Hengameh Habib Montag, 16. April 2018 17:25 Uhr


Brunsbüttel -

Den Traum, Bürgermeister von Brunsbüttel zu werden, muss Christoph Weiherer aufgeben. Der bayerische Musiker hat es nicht geschafft, die erforderlichen 115 Unterschriften zu sammeln, die für eine Bewerbung erforderlich sind. 

Heute um 18 Uhr läuft die Frist zu Einreichung der Bewerbungen ab. Für den 38-Jährigen Christoph Weiherer hat es nicht gereicht. „Mir fehlen noch etwa 113 Unterschriften“, antwortet der Liedermacher auf die Frage, ob ihm denn die Bewerbung gelungen ist. „Ich bin zutiefst enttäuscht, werde Brunsbüttel aber natürlich weiterhin treu bleiben und ab sofort auch ungefragt an der Kasse die Postleitzahl 25541 angeben.“

Anfang April war bekannt geworden, dass der Weiherer via Internet Unterstützung für eine Bewerbung sucht. Schnell wurde deutlich, der Musiker meinte es nicht ganz ernst.

Gemeindewahlausschuss tagt am Freitag

Spannend wird es nun am kommenden Freitag, dann tagt der Gemeindewahlausschuss und berät über die Bewerbungen. Nach aktuellem Stand dürfen die Brunsbütteler am 10. Juni aus insgesamt fünf Kandidaten entscheiden, wem sie zukünftig die Verantwortung für die Stadt in die Hände legen wollen. Offiziell bekannt sind die Bewerbungen von Michael Kunkowski (CDU), Peter Andresen (Graue Panther), Peter Moog (parteilos), Dietrich Wienecke (parteilos) sowie Martin Schmedtje (parteilos). Am Freitag kann es aber zu Überraschungen kommen: Da Gemeindewahlleiter Thilo Matzick vor offizieller Bekanntgabe nicht befugt ist, Namen von Bewerben zu nennen, ist es möglich, dass weitere Kandidaten im Rennen um das Ratshaus mitmischen. Rein theoretisch ist es möglich, dass den bislang bekannten Bewerbern eine Kandidatur nicht gestattet wird, nämlich dann wenn die Bewerbung nicht vollständig oder fehlerhaft ist. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch sehr gering.





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