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Unfall mit Pony: Fahrer aus brennendem Auto gerettet

von Michael Behrendt Donnerstag, 7. Dezember 2017 06:21 Uhr


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Der beherzten Rettungstat zweier Verkehrsteilnehmer hat ein 43-jähriger Autofahrer aus St. Michaelisdonn wohl sein Leben zu verdanken. Sie befreiten den schwer verletzten Renaultfahrer aus dessen in Flammen stehenden Wagen.Der 43-Jährige war gegen 4.35 Uhr auf der Landesstraße 138 zwischen St. Michaelisdonn und Eddelak unterwegs, als in Höhe Sandhayn plötzlich ein Pony mitten auf der Straße stand. Der Mann konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, es kam zum Zusammenstoß. Der Wagen schleuderte über die Straße und kam zwischen Bäumen zum Stehen, doch er fing Feuer. Die Fahrer eines nachfolgenden Wagens sowie eines Lkw zögerten nicht lange und befreiten den schwer verletzten St. Micheler aus dem brennenden Renault, dessen Motor noch aufheulte. „Hätten sie nicht so beherzt eingegriffen, wäre dieser Unfall für den Fahrer wohl tödlich ausgegangen“, hieß es an der Unfallstelle.

Der Fahrer zog sich Polizeiangaben zufolge ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Heider Westküstenklinikum gebracht.

Kräfte der Eddelaker Feuerwehr löschten den brennenden Wagen und sicherten die Unfallstelle.

Das Pony überlebte den Unfall nicht. Den Tierhalter konnten die Beamten mittlerweile ausfindig machen. Nach seinen Angaben ist das Tier mit drei weiteren von einer Weide in St. Michaelisdonn ausgebrochen. „Inwieweit der Pferdehalter für die entstandenen Schäden haften muss, bleibt zu prüfen“, so Polizeisprecherin Merle Neufeld.





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