— St. Michaelisdonn —

Vorschlag für Verschönerung der Ortseingänge liegt auf dem Tisch

von Dana Christine Müller Montag, 16. April 2018 12:21 Uhr


St. Michaelisdonn -

Wer in einen Ort fährt, sieht als erstes, klar, das Ortsschild. Geht es nach Ralf Neelsen (Freie Wähler) sollen Besucher von St. Michel künftig noch etwas anderes zu sehen bekommen.

Acht Aufsteller soll es geben

Schon seit zwei Jahren geistert das Thema Verschönerung der Ortseingänge durch die diversen Sitzungen des Sport- und Kulturausschusses. Jetzt, kurz vor der Kommunalwahl, hat der Vorsitzende des Ausschusses dem Thema noch mal neuen Schwung verliehen. Da er in der Vergangenheit keine Resonanz bekommen habe, habe er nun etwas vorbereitet, sagte Neelsen während der vergangenen Sitzung und präsentierte einen Entwurf, wie die Ortseingänge der Gemeinde schöner gestaltet werden sollen. Denn deren Erscheinungsbild sei „eigentlich langweilig“, befand der Spitzenkandidat der Freien Wähler. „Jetzt habe ich einen Vorschlag mal visualisiert.“ 

Acht Holzaufsteller stellt er sich vor, jeweils einen auf jeder Seite der Straße, wenn man in den Ort fährt. Darauf zu lesen ist der Ortsname mit „Sankt“ ausgeschrieben. Etwa 1,80 Meter sei das Modell groß und einen Meter breit. Man könne sie als Werbefläche nutzen. Sie sollen etwas schräg zur Straße aufgestellt werden. „Das ist mir in Nordfriesland aufgefallen“, so Neelsen. Dort sähen Besucher so etwas häufig und Autofahrer würden automatisch langsamer fahren. „Es zählt aber auch jeder andere Vorschlag“, so Neelsen. Auch einen Kostenvoranschlag hat er bereits vorliegen: 2800 Euro brutto sollen die acht Aufsteller kosten. 

Jetzt entscheiden die Gemeindevertreter 

Reinhard Rohde (Freie Wähler) schlug vor, zudem noch herauszufinden, wie viel Blumenschalen, die vor den Aufstellern platziert werden könnten, und deren regelmäßige Bepflanzung kosten würden. Das wäre eine Alternative zu einem alten Vorschlag der Freien Wähler. Der sah vor, an den Laternen Blumenschalen anzubringen. Von weiteren Diskussionen etwa in den Fraktionen riet Rohde ab. „Das wird nur zerredet“, sagte er. Neelsen will den Vorschlag nun in die Gemeindevertretung einbringen, wo darüber beschlossen werden soll.





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