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18 deutsche Städte wollen EM-Spielort werden

von DPA · 17. Februar 2017 · 16:12 Uhr

Frankfurt/Main (dpa/lno) - Insgesamt 18 Städte wollen einer der zehn Spielorte bei einer möglichen Fußball-EM 2024 in Deutschland sein. Neben den Favoriten wie Berlin, München, Dortmund, Frankfurt am Main oder Hamburg reichten bis zum Fristende am Freitagmittag auch einige Überraschungskandidaten wie Freiburg, Karlsruhe und Dresden ihr entsprechendes Interesse beim Deutschen Fußball-Bund ein.

Deutschland verfüge «über eine erstklassige Stadioninfrastruktur für ein solches Turnier», sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel. «Auf dieser Basis könnten wir eine kostengünstige und nachhaltige EM ausrichten, weil kaum ein Hektar für Baumaßnahmen neu versiegelt werden müsste.»

Zwölf der Interessenten hatten ihre Stadien bereits für die WM 2006 umgebaut oder neu errichtet: Berlin, Dortmund, Frankfurt, Köln, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart. Dazu wären 2024 auch gern Dresden, Düsseldorf, Mönchengladbach, Bremen, Freiburg und Karlsruhe dabei.

Deutschland gilt als großer Favorit auf die Ausrichtung der EM 2024. Einziger Mitbewerber ist bislang die Türkei. Eine Entscheidung wird die Europäische Fußball-Union UEFA erst im September 2018 fällen. Die Entscheidung, mit welchen zehn Spielorten der DFB die EM ausrichten will, wird am 15. September nach einer Präsidiumssitzung verkündet. Mindestvoraussetzung für einen Zuschlag ist ein Stadion mit einer Sitzplatzkapazität von 30 000 Plätzen. Mit Berlin, München, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Leipzig gelten bereits mehr als die Hälfte der zehn möglichen Zusagen als so gut wie vergeben.

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