— Hamburg —

FDP: Hochsetzen der Mathe-Noten ein Scheitern der Politik

von DPA · 11. Januar 2017 · 13:33 Uhr

Hamburg (dpa/lno) - Die FDP in der Hamburger Bürgerschaft hat das Hochsetzen der Zensuren nach einer Abi-Probeklausur in Mathematik heftig kritisiert. «Das Hochsetzen der Schulnoten durch die Schulbehörde offenbart das dramatische Scheitern der Hamburger Bildungspolitik in seinem ganzen Ausmaß», erklärte die Abgeordnete Anna von Treuenfels-Frowein am Dienstag. Die Probeklausur für das erste bundesweite Zentralabitur in dem Fach war nach einem Bericht des «Hamburger Abendblatts» sehr schlecht ausgefallen. Die Klausur war am 13. Dezember an allen Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen geschrieben worden. Der Notendurchschnitt lag nach ersten Rückmeldungen bei 3,9. Die Behörde habe daraufhin angeordnet, die Zensuren um eine Note heraufzusetzen.

«Die Schulbehörde darf Schulnoten nun nicht willkürlich verbessern, nur weil der schlechte Notenspiegel nicht genehm ist», sagte von Treuenfels-Frowein. Dieser Schritt sei die «endgültige Bankrotterklärung» der Politik von Schulsenator Ties Rabe (SPD). «Nicht die Schüler haben versagt, sondern der Schulsenator», meinte die FDP-Abgeordnete.

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