— Nachbarn—

Interesse am Gärtnern

von Petra Feil Dienstag, 10. Mai 2016 09:43 Uhr


 

Lunden (rd) Je älter die Menschen, um so größer sei das Interesse am Gärtnern, lautete eine These von John Langley. Untermauert sah er das bei einem Besuch der Landfrauen, da er das Publikum der Veranstaltung „überwiegend in die Kategorie Ü 60“ einordnete.

Man könne auch in kleineren Gärten Hochbeete anlegen, in hohe Töpfe pflanzen, oder, wie er es in einem seiner eigenen Gärten gemacht habe, bunte Bäckerkisten über- und ineinander stapeln. Das schone den Rücken beim Entfernen der „Spontanbotanik“ und könne sehr attraktiv aussehen, wie Langley mit einer Diashow zeigte.

Der Gartenspezialist stellte sich als Freund der Schere vor. Er schneide gerne und radikal das ganze Jahr über. Es gebe keine festen Regeln, sagte er, außer vielleicht Frühblüher nach der Blüte und Sommerblüher im Frühjahr. Man könne eigentlich nichts verkehrt machen. Er riet den Landfrauen, auch einmal innezuhalten, den Blick über den Garten schweifen zu lassen und den Gedanken nachzuhängen. „Gartenarbeit baut Stress ab, schafft gute Laune und der Kreislauf Buddeln-Säen-Pflanzen-Ernten bringt Zufriedenheit und Gelassenheit.“ John Langley zitierte deshalb Angela Merkel: „Beim Unkraut zupfen sind mir schon viele gute Gedanken gekommen“.

Zum Ende seines Vortrags gab Langley noch praktische Tipps zu Rasen- und Blumenpflege sowie Krankheits- und Schädlingsbekämpfung und beantwortete viele Fragen.





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