— Kiel —

Günther rügt Ausfall von U-Booten

von DPA Dienstag, 13. Februar 2018 16:02 Uhr


Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther kritisiert, dass bei der Deutschen Marine derzeit kein einziges U-Boot einsatzfähig sei. «Wir dürfen es nicht klaglos hinnehmen, wie unsere Soldaten an den Grenzen ihrer Einsatzfähigkeit arbeiten müssen», erklärte der CDU-Politiker nach Angaben der Staatskanzlei zum Jahresempfang der Bundeswehr am Dienstag. So gefragt wie die Bundeswehr im internationalen Verbund sei, so selbstverständlich müsse es sein, die Soldaten auch gut auszurüsten.

Günther würdigte den Angaben zufolge die Zusammenarbeit im Land. «Die zivile und die militärische Hilfe greifen im Krisenfall ineinander.» Das sei gut eingeübt in Schleswig-Holstein. Mit fast 15 000 Soldaten und rund 6500 zivilen Mitarbeitern wachse die Bundeswehr im Land inzwischen wieder, äußerte Günther. Dazu gehöre auch zwingend eine gute Ausrüstung. Ein gutes Signal sei es, dass der Bund gut 400 Millionen Euro in den U-Boot-Stützpunkt Eckernförde investiere. «Die Bundeswehr ist und bleibt in Schleswig-Holstein willkommen», betonte der Regierungschef.





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