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Holstein Kiels Trainer Markus Anfang mit glücklicher Hand

von DPA · 12. August 2017 · 13:50 Uhr

Kiel (dpa/lno) - Holstein Kiels Trainer Markus Anfang bewies beim 2:1-Pokalsieg gegen Eintracht Braunschweig am Freitagabend ein glückliches Händchen. Nach sechs Gegentoren in den ersten beiden Zweitliga-Spielen baute er seine Defensive um. Für Patrick Herrmann spielte erstmals Sebastian Heidinger als Rechtsverteidiger, David Kinsombi rückte für Dominic Peitz auf die Abräumer-Position vor der Abwehr.

«Die Umstellungen haben nichts damit zu tun, dass die anderen vorher schlecht waren», verteidigte der Coach danach die Wechsel. «Der eine oder andere sollte auch mal seine Chance bekommen.»

In der Meisterschaft wartet der Aufsteiger nach einem 2:2 gegen Sandhausen und einem spektakulären 3:4 bei Union Berlin noch auf den ersten Sieg. Im DFB-Pokal hat sein Team diese Erfahrung gegen einen der Aufstiegsfavoriten gemacht. «Das sollte uns Selbstvertrauen geben», sagte Anfang.

Nach fünf Jahren stehen die Kieler erstmals wieder in der zweiten Pokalrunde. 2012 waren sie bis ins Viertelfinale gegen Borussia Dortmund vorgedrungen. Danach gab es gegen 1860 München und den VfB Stuttgart zwei Erstrunden-Niederlagen.

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