— Kiel —

Stegner sieht Lange-Kandidatur für SPD-Vorsitz distanziert

von DPA Dienstag, 13. Februar 2018 12:12 Uhr


Kiel (dpa/lno) - Der schleswig-holsteinische SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner hat ausgesprochen distanziert auf die Kandidatur der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange für den Bundesvorsitz der Partei reagiert. «Unabhängig davon, dass jedes Mitglied der SPD das Recht hat, auf Bundesparteitagen für Führungsfunktionen der Partei zu kandidieren, wird sich der Landesverband zeitnah in den Gremien mit Simone Lange über ihre Bewerbung austauschen», erklärte Stegner am Dienstag schriftlich.

«Parallel zu Pressemeldungen» habe Lange den Landesvorstand über ihre Absicht informiert, beim nächsten Sonderparteitag für den Parteivorsitz zu kandidieren. Sie habe den Landesvorstand in einem Schreiben um Unterstützung für diese Kandidatur gebeten. «Davon unbenommen ist aber: Priorität hat für uns derzeit die sachliche Debatte über den vorliegenden Koalitionsvertrag mit der Union», äußerte Stegner weiter. «Diesem Mitgliedervotum gilt unsere volle Aufmerksamkeit.»





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