Jugendliche auf der Suche
Bei Abschlussschülern sorgen Lehrstellen-Absagen für Frustration
Heide(rd) Hunderte Schüler haben sich an unserer Aktion Schule macht Zeitung beteiligt. Nach der Theorie folgt nun die Praxis, und die Schüler senden uns die Artikel ein, die während des Projektes entstanden sind. Lesen Sie heute den Text von Annika Sievers und Vanessa Krull aus der Klasse R10c der Klaus-Groth-Schule.
„Na toll, schon wieder eine Absage!“, diesen Satz hört man in den Abschlussklassen nur zu oft. Denise M. erzählte uns: „Ich habe schon mehr als 20 Bewerbungen geschrieben, doch fast 15 davon sind mit einer Absage zurückgeschickt worden.“
Lukas W., der sich Anfang des Jahres beworben hat, beginnt nächstes Jahr eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Er berichtete uns erfreut: „Ich habe nur eine Bewerbung geschrieben!“
„Bewerbungen schreiben mag für einige nervig sein, doch jeder muss es, wenn er gerne arbeiten möchte. Am Ende lohnt es sich ja“, wie uns Harm S. erklärte.
Markus B., der nach seinem Abschluss sein Abitur machen möchte, meint: „Ich werde weiter zur Schule gehen, da ich danach gerne noch studieren möchte, ich habe mir viel vorgenommen!“
Die einen werden eine Ausbildung absolvieren, der eine oder andere macht ein freiwilliges soziales Jahr oder geht weiter zur Schule. So auch Shanna S., die jetzt schon einen Studienplatz in Hamburg hat. Sie antwortet auf unsere Frage, was sie nach ihrem Abschluss machen wird, stolz: „Ich werde Kunst studieren und habe große Erwartungen an das Studium.“
Jeder gestaltet seine Zukunft anders und das ist richtig, denn es ist eine wichtige Entscheidung für das weitere Leben.
So sehen einige Berufswege von den Schülern der zehnten Klassen der Klaus-Groth-Schule aus.
Allen, die noch den richtigen Beruf suchen, wünschen wir viel Glück für den weiteren Lebensweg.

19. Januar 2010