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Besuch im Umweltlabor
Wasseranalysen statt Kohlendioxid-Kontrolle
Marne
(rd) Im Rahmen des Projektes Schule macht Zeitung veröffentlicht unsere in unregelmäßigen Abständen Berichte der teilnehmenden Klassen:
In der Annahme, dass im Umweltlabor bei Bayer der Kohlendioxid-Ausstoß überprüft wird, hat sich die Klasse 10 b des Gymnasiums Marne auf den Weg nach Brunsbüttel zum dortigen Bayerwerk begeben und Erstaunliches festgestellt.
Den Schülern wurden von einer Laborantin das Umweltlabor des Konzerns gezeigt. Dabei erfuhren sie, dass dort nicht etwa der Kohlendioxid-Ausstoß der Anlagen untersucht wird, sondern das aufgefangene Regenwasser wie auch Abwasser der Produktion von TDI und MDI, denn für deren Schadstoffgehalt gibt es Grenzwerte.
Um zu überprüfen, ob jene nicht überschritten wurden, sind unzählige Geräte im Labor in Betrieb. Schadstoffbelastungen des Wassers können beim Austreten von Chemikalien auftreten. Derartiges ist während der vergangenen Jahre aber nicht passiert, erwähnte die Laborantin. Neben der Führung durften sich die Schüler im Pipettieren versuchen. Währenddessen erzählte die Chemielaborantin, dass das gereinigte Wasser in die Elbe geleitet, das stark verschmutzte Abwasser „verbrannt“ werde.
Im Labor müssen alle Mitarbeiter und Besucher eine Schutzbrille tragen, denn es wird mit Chemikalien gearbeitet.
Von Kai Peters, Josephine Eggert und Jana Wehrsig
8. Februar 2010 |