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Für Sicherheit sorgt auch die Feuerwehr
Moderne Technik im Bayer Werk
Marne (rd) Im Rahmen unseres Projektes Schule macht Zeitung hat die Klasse 10b des Gymnasiums Marne das Bayer Werk in Brunsbüttel besucht und ihre Erlebnisse festgehalten.
Seit 1977 ist die Industriepark-Feuerwehr Brunsbüttel auf dem Gelände tätig. Zwölf Mann und 15 Fahrzeuge sorgen sorgt seit 32 Jahren für Sicherheit.
Die Einsatzkräfte sind jederzeit auf den Ernstfall vorbereitet. Für jeden Betrieb und den gesamten Industriepark gibt es sogenannte Alarm- und Gefahrenabwehrpläne. Die Feuerwehr hat nicht nur gute technische Mittel, sondern auch eine entsprechende Organisation, um Gefahren abzuwehren.
Jürgen Sießenbüttel, Brandmeister bei der Bayer Werksfeuerwehr, erklärte, was die Feuerwehr zu tun hat, wenn etwas passiert: Die Sicherheitszentrale (SIZE) wird als erstes informiert. Diese schickt dann eine Warnung an alle angrenzenden Betriebe, bei höchster Gefahr wird auch die Regionalleitstelle in Elmshorn benachrichtigt. Die Sicherheitszentrale muss sofort die Einsatzkräfte und den Werksleiter alarmieren. Wenn Personen oder die Umwelt zu Schaden gekommen sind, werden zusätzlich Ambulanz, Polizei und weitere Kräfte gerufen. Liegt keine Gefährdung vor, wird dies dem Werksleiter mitgeteilt. Dieser übernimmt dann beispielsweise das Informieren der Medien.
Die Feuerwehrmänner arbeiten jeweils 24 Stunden. Danach haben sie dann 24 Stunden frei. Der Kern der Industriepark-Feuerwehr ist die technisch hochmodern ausgestattete Sicherheitszentrale. Die gesamte Technik der Sicherheitszentrale wird von dem „Norumat“ gesteuert. So werden beispielsweise Brandmelder, automatische Türöffner, Kameras, ein Ausweislesegerät und Personenüberwachungsgeräte von dem Norumat gesteuert. Laut Sießenbüttel sind Personenüberwachungsgeräte Bewegungsmelder, die einen Ton von sich geben, wenn man sich nicht mehr bewegt. Diese Geräte sind vor allem bei der Nachtschicht nützlich, wenn jemand das Bewusstsein verlieren sollte.
Sollte die Technik einmal ausfallen, kann sie auch per Hand ausgeführt werden. Tore können per Computer oder durch das Drehen einer Kurbel geöffnet werden.
In dem Gebäude der Feuerwehr befindet sich auch eine Atemschutzwerkstatt. Dort werden alle verschmutzten und beschädigten Atemschutzmasken gesäubert und repariert.
Janine, Eduard, Nina
20. Februar 2010 |