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Heizen mit der Dusche
Wie Mann ein Haus dämmt
Von Maik Bruhn
Büsum – Drei Dinge, die jeder Mann in seinem Leben gemacht haben soll: einen Baum pflanzen, ein Kind zeugen und ein Haus bauen. Da stellt sich doch die Frage: Wie werden Häuser in Zeiten voller Technik gedämmt?
Die Luftschicht zwischen Innen- und Außenmauerwerk wird mit Mineralfaserplatten gedämmt, Fenster besitzen eine besondere Isolierglasung und unter der Dachhaut wird mit Klemmfelz zwischen den Sparren gearbeitet. Zusätzlich werden Fensterbrüstungen und -stürze mit speziellen Hartschäumen abgeklebt. Diese Maßnahmen machen das Haus luftdicht. Je nach Budget gibt es noch mehr Möglichkeiten, wie eine Photovoltaik- oder Solaranlage auf dem Dach sogar eine eigene Windkraftanlage. Weiterhin, um Heizkosten zu sparen, gibt es die Wärmepumpen: Die Erdwärmepumpe ist eine Variante, doch die Tiefenbohrung, die bis zu 100 Meter tief ist, macht das ganze mit 12 000 bis 15 000 Euro relativ teuer. Allerdings nutzt sie die konstante Wärme der Erde in der Tiefe und liefert so 365 Tage im Jahr. Ebenfalls nach dem Prinzip funktionieren Flächenkollektoren. Die aber nur zirka 1,30 Meter tief vergrabenen „Heizschlangen“ nutzen schon in der geringen Tiefe die konstante Wärme der Erde.
Die Luftwärmepumpe ist die billigere Variante, da keine Erdarbeiten erforderlich sind. Hierbei wird nur die Wärmeenergie der Luft in der direkten Umgebung benutzt. um zu heizen. Eine Alternative zu den Wärmepumpen ist das kontrollierte Be- und Entlüftungssystem mit Wärmerückgewinnung. Dieses sorgt für gute Luft im ganzen Haus. Zusätzlich nutzt dieses Belüftungssystem die warme, aber schlechte Luft der Nutzräume im Gebäude, wie die Luft aus dem Wirtschaftsraum oder auch aus dem Bad.
So heizt Mann nicht nur mit der Öl- oder Gasheizung, sondern auch mit einer schönen heißen Dusche.
02. März 2010 |