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Masuren - idyllisch und facettenreich

Exklusive 9-tägige Busreise - inkl. aller Ausflüge und Halbpension

Bei dieser exklusiven Reise erleben Sie ein beeindruckendes Naturschauspiel aus smaragdgrünen und tiefblau glitzernden Seen, idyllischen Dörfern, kleinen Bauernhöfen mit großen Storchennestern auf den Dächern und weiten grünen Feldern. Genießen Sie die regionalen landestypischen Köstlichkeiten und die Gastfreundschaft der Einheimischen.

REISEPROGRAMM

1. TAG ٠ANREISE NACH STETTIN

Unsere Reise beginnt mit der Fahrt nach Stettin, wo wir für eine Nacht unser Hotel beziehen. Die Stadt blickt auf eine spannende 1.200 Jahre alte Geschichte zurück, in der viele sehenswerte und historische Bauten entstanden sind. Die Hakenterrasse, das Schloss der pommerschen Fürsten, das Altstädter Rathaus, der Loitzenhof und die Kathedrale von Stettin prägen das Stadtbild, das jährlich viele Touristen in die Hafenstadt Stettin magisch anzieht. Stettin ist aber auch als grüne Stadt bekannt, nicht zuletzt wegen ihrer vielen, schönen Grünflächen und Parkanlagen. Nach unserem Abendessen haben wir die Möglichkeit noch einen kleinen Bummel durch diese pulsierende Hafenstadt zu unternehmen.

2. TAG ٠ STETTIN - DANZIG

Entlang der polnischen Ostseeküste, vorbei an kleinen Fischerdörfern, begeben wir uns auf den Weg in die Hansestadt Danzig. Wir fahren durch ausgedehnte und großartige Naturlandschaften, lauschen den Geschichten unseres Reiseleiters und können unseren Blick über die Ostsee schweifen lassen. Am Nachmittag erreichen wir die alte Hansestadt Danzig, zurecht die Perle der Ostsee genannt. Auf unserem Stadtrundgang vom Hohen Tor über den Langen Markt zum Grünen Tor, sehen wir die prächtigen Patrizierhäuser, die so typisch für das Stadtbild von Danzig sind. Mit viel Liebe zum Detail und in mühseliger Kleinarbeit wurde, die im 2. Weltkrieg völlig zerstörte Altstadt von Danzig, wiederaufgebaut. Wir spazieren durch die mittelalterlichen Gassen, werfen einen Blick in die kleinen Ateliers der Danziger Künstler und erleben den alten Glanz und Prunk der Hansestadt. Auch ein Fotostopp am bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, dem Krantor, darf bei unserem Stadtrundgang nicht fehlen. Anschließend begeben wir uns zu den Hala Targowa, den historischen Markthallen von Danzig, wo sich viele einheimische Spezialitäten entdecken lassen. Nach den gesammelten Eindrücken kehren wir in unser Hotel in Danzig zurück, wo wir die kommenden zwei Nächte verbringen werden. Vielleicht nutzen wir die Gelegenheit, nach unserem gemeinsamen Abendessen, bei einem Abendspaziergang noch ein wenig durch die Altstadt zu schlendern.

3. TAG ٠TAGESAUSFLUG MARIENBURG - FRAUENBURG

Unser heutiger Tagesausflug führt uns zunächst nach Marienburg, in das Gebiet des ehemaligen Ostpreußens. Hier besichtigen wir die Marienburg, die größte gotische Burganlage Europas, welche aus Millionen von Ziegeln erbaut wurde. Während unseres Rundgangs lauschen wir den Geschichten unseres Reiseleiters und erfahren dabei viel Wissenswerte über die wechselvolle Geschichte der Ordensburg. Im 2. Weltkrieg schwer zerstört, wurde die Anlage detailgetreu wiedererrichtet und gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Heute wird der weltgrößte Backsteinbau als Museum genutzt.
Am Nachmittag fahren wir nach Frauenburg, wunderschön am frischen Haff gelegen. Durch Armut geprägt, verfügte Frauenburg bei seiner Erbauung nicht einmal über eine Stadtmauer und lebte jahrzehntelang von den Erträgen des Fischfangs. Während unseres Stadtrundgangs schlendern wir durch die kleinen Einkaufsstraßen und gelangen zum Kathedralenhügel mit dem Frauenburger Dom, welcher zu den bekanntesten Kirchen im Ermland zählt. Der Frauenburger Dom diente vor allem zu Verteidigungszwecken, deren Bau hauptsächlich durch den sogenannten Sündenerlass finanziert wurde. Auf dem Gelände befindet sich ein Glockenturm, der seinen Besuchern einen weiten Blick über das Frische Haff bietet und bei guter Sicht sogar bis nach Kaliningrad reicht. Berühmtester Domherr und Sohn der Stadt Frauenburg ist übrigens kein geringerer als Nikolaus Kopernikus. Er revolutionierte mit seinem berühmten Hauptwerk, in dem er beschreibt, dass die Erde ein Planet ist und sich die Planeten um die Sonne drehen, das bis dahin vorherrschende Weltbild. Heute erinnert ein Museum im ehemaligen Bischofspalais an sein Schaffenswerk.

4. TAG ٠ ELBING - OBERLÄNDER KANAL - SENSBURG

Wir setzen unsere Reise fort in die Region Masuren. Unterwegs legen wir einen Halt in Elbing am Oberländer Kanal ein. Hier verlassen wir den Bus und unternehmen einen Bootsfahrt auf dem Oberländer Kanal von Buchwalde nach Hirschfeld. Noch heute stellt sich der Kanal seinen Besuchern als technische Meisterleistung dar. Auf einer 81 Km langen Strecke zwischen Elbing und Osterode wurde der Kanal zur Überwindung eines Höhenunterschieds von 100 Metern erbaut. Auf interessante Weise überwinden die Schiffe die 5 schiefen Ebenen, mit sogenannten Rollwagen, und damit einen Höhenunterschied von 21 Metern durch Wasserkraft. Noch heute befindet sich die Anlage im Originalzustand. Die Fahrt führt durch das See- und Naturschutzgebiet und bietet atemberaubende Ausblicke in die weite Landschaft.
Nach einer spannenden Fahrt über die Rollberge verlassen wir in Buchwalde unser Schiff, um mit dem Bus weiter nach Sensburg zu fahren. Hier werden wir am Abend für die nächsten 4 Nächte in unser Hotel einchecken.

5. TAG ٠ TAGESAUSFLUG HEILIGE LINDE - RASTENBURG

Bei einem Bummel durch Sensburg lernen wir zuerst unseren Urlaubsort kennen und begeben uns anschließend auf eine Reise durch den Norden der Region Masuren. Unseren ersten Halt legen wir an der barocken Wallfahrtskirche Heiligelinde ein. Sie gehört neben dem Frauenburger Dom zu den bekanntesten Kirchen im Ermland und ist alljährlich Anziehungspunkt für Tausenden von Pilgern. Wir besichtigen das beeindruckende Bauwerk, welches von dichten Wäldern umgeben ist und wunderschön an einem kleinen Fluss liegt. Viele Legenden und Sagen, wie die von einem Blinden, der durch den strahlenden Glanz der Linde geheilt wurde, ranken sich um die Heiligelinde. Und während wir die Schönheit des Kircheninneren bestaunen, lauschen wir den Klängen der mächtigen Orgel. Bei einem Mittagessen stärken wir uns anschließend mit typischen masurischen Spezialitäten wie Pierogi und Bigos und verkosten dabei regionales Bier. Frisch und gestärkt setzen wir unseren Ausflug durch den geschichtsträchtigen Teil der Region Masuren fort. Unser erstes Ziel ist das einstige Führerhauptquartier Wolfschanze, wo wir bei einer Führung durch die Bunkeranlage einen tiefen Einblick in den geschichtsträchtigen Ort und dem heutigen Mahnmal bekommen. Nach dem Rundgang erkunden wir bei einer Umgebungsfahrt die Region und statten dem Dorf Jäglack, dem Geburtsort des Schriftstellers Arno Surminski, einen Besuch ab, bevor wir in Rastenburg einen Halt einlegen. Hier lädt uns der örtliche Pastor der evangelischen Gemeinde, der Bischof der Region Masuren, zu einem kurzen Spaziergang zur neu restaurierten Burg, der evangelischen Kirche und der katholischen Kirche des heiligen Georgs ein. Von ihm erfahren wir viel Wissenswertes über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Region. Im Anschluss begeben wir uns in das deutsch-polnische Kulturzentrum von Arno Holz, das einst Leseraum der ehemaligen Freimauerloge war. Hier können wir einen Einblick in das Lebenswerk des fast vergessenen Schriftstellers gewinnen, der unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen seine naturalistischen Werke veröffentlichte. Mit vielen bewegenden Eindrücken kehren wir am späten Nachmittag zurück nach Sensburg.

6. TAG ٠ TAGESAUSFLUG LÖTZEN - STEINORT

Mit Lötzen besuchen wir heute die größte Stadt an der Masurischen Seenplatte. Aufgrund seiner malerischen Lage zwischen dem Löwentinsee und dem Kissainsee verwandelt sich Lötzen in die Sommerhauptstadt der Region Masuren. Die lange Hauptstraße, der große Yachthafen und der einheimische Basar laden uns zu einem Bummel ein. Hier erleben wir ein Stück einheimische Kultur, können dem bunten Treiben der Händler zuschauen und beobachten, wie alte Mütterchen mit dem Verkauf von frischen Pilzen, eingelegten Konserven und selbstgebranntem Wodka ihren Geldbeutel aufbessern. Vor allem die Schwenkbrücke über den Verbindungskanal zwischen den Seen ist sehenswert und lädt zum Verweilen ein, während die kleinen Segelboote an uns vorüberziehen. Aber den besten Ausblick über die Stadt und die Masurische Seenplatte bietet sich uns vom Wasserturm Lötzen. Während wir unsere Blicke über die Weiter der kristallklaren und glitzernden Seen schweifen lassen, genießen wir ein Stück von einheimischen leckeren Kuchen. Anschließend geht es mit einem der Schiffe hinaus auf die Masurische Seenplatte. Wieder im Hafen angekommen wechseln wir vom Schiff zurück in den Bus und fahren nach Steinort zum gleichnamigen Schloss, dem Sitz der Familie Lehndorff. Zahlreiche Alleen und Promenaden laden hier zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Das Schloss galt schon immer als eines der schönsten Schlösser in Ostpreußen. Von Mitgliedern der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz erhalten wir einen interessanten Einblick in die Geschichte des Bauwerks und erfahren auch Einiges über die zahlreichen Sagen und Legenden, die um das Schloss ranken. Am Nachmittag kehren wir in das masurische Bauernmuseum in Zondern ein. Bei einem Grillabend mit landestypischen Spezialitäten und regionalen Musikern lassen wir den Tag fröhlich ausklingen.

7. TAG ٠ TAGESAUSFLUG JOHANNISBURGER HEIDE - NIKOLAIKEN

Malerische Ort werden wir während unserer Rundfahrt durch die Johannisburger Heide entdecken. Sie ist das größte Waldgebiet Polens, dessen Namensgeber die nahegelegene Stadt Johannisburg ist. Inmitten unendlicher Wälder erleben wir fast unberührte Natur, verträumte Ortschaften und kristallklare in der Sonne glitzernde Seen. Einen ersten Halt legen wir am Forsthaus Kleinort, dem Geburtsort des Schriftstellers Ernst Wiechert, ein. Heute befindet sich hier ein Museum, welches uns über das Leben des Schriftstellers, der mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde, berichtet. Als Sohn eines Försters wuchs er in Masuren auf und veröffentlichte hier sein Werk „Wälder und Menschen“, worin er seine Kindheit in der unberührten Natur und den endlosen Weiten der Masurischen Landschaft beschreibt.
Anschließend erreichen wir nach kurzer Fahrt Nikolaiken. Wir besichtigen den malerischen Ort, bummeln entlang der schönen Uferpromenade, bevor wir uns auf eine romantische Bootsfahrt auf dem größten der masurischen Seen begeben. Wieder zurück an Land begeben wir uns nach Galkowen. Hier bretreibt Aleksander Potocki, Sohn des polnischen Grafen Władysław Potocki und der deutschen Journalistin Renate Marsch, die viele Jahre als DPA-Korrespondentin in Warschau lebte, seit 2007 ein Gasthaus. Die Stelle wurde wohl mit Bedacht ausgewählt. Unweit des Gasthauses befindet sich das große Gestüt "Ferenstein", auf dem die wohlbetuchten Warschauer ihre Kinder reiten lassen. Ein besonderes Denkmal haben die Betreiber des Gasthauses der langjährigen Chefredakteurin der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit", Gräfin Marion Dönhoff, gesetzt: In einem Raum über dem Restaurant des nach Gałkowo versetzten Jagdhauses richteten sie eine Gedenkstube mit Bildern und Büchern ein, die an die mittlerweile verstorbene Grande Dame erinnern. Ihrer verlorenen ostpreußischen Heimat zutiefst verbunden, schloss Dönhoff sich in den siebziger Jahren der Ostpolitik von Willy Brandt an und tauschte ihre bis dahin rege Hoffnung auf eine Rückkehr auf die verlorenen Adelsgüter im Osten gegen eine aktive Mitarbeit an der deutsch-polnischen Annäherung ein. Im Gasthaus von Gałkowo laufen die Fäden der Geschichte zusammen: Der letzte Eigentümer war Heinrich von Lehndorff, der zugleich auch der letzte Besitzer von Steinort war. Er gehörte zum Kreis der Hitlerattentäter vom 20. Juli 1944 und wurde nach dem missglückten Attentat hingerichtet. Marion Gräfin Dönhoff, die jetzt im Gasthaus ihren "Salon" hat, war seine Cousine und Jugendfreundin.
Auf der Fahrt nach Krutinnen, wo wir unseren Nachmittag verbringen, legen wir noch eine kurze Visite im idyllischen Dorf Ukta ein. Hier wuchs der bekannte ZDF-Journalist Klaus Bednarz auf. Unsere Mittagessen nehmen wir in Krutinnen ein. Hier erwartet uns ein leckeres Fischessen (Zanderfisch und Maränenfisch) und einer Verkostung der masurischen Spirituosen mit so klanghaften Namen wie Bärenfang, Bison-Schnaps und Kräuter-Schnaps (regionale Produkte). Mit einer Stakenbootsfahrt auf dem Fluss Krutinna durch ein traumhaftes Naturreservat runden wir den ereignisreichen Tag ab.

8. TAG ٠ SENSBURG - THONR - POSEN

Wir verabschieden uns heute von der zauberhaften Landschaft und den Einheimischen der Masuren Region. Über Allenstein gelangen wir in die Kopernikusstadt Thorn. Die nahezu vollständig erhaltene mittelalterliche Altstadt steht unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbe und zählt außerdem zu einer der schönsten Städte Polens. Bei unserem Rundgang sehen wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie das Rathaus, das architektonisch als Vorbild für das Berliner Rathaus gilt und das Nikolaus-Kopernikus-Denkmal. Am Nachmittag erreichen wir mit Posen den letzten Übernachtungsort unserer Reise und beziehen hier unser Hotel.

9. TAG ٠ RÜCKREISE

Nach einem letzten stärkenden Frühstück treten wir unsere Rückreisen an.

Reisenummer: 6008

Unverbindliche Anfrage

Reisetermine

  • 19.08.-27.08.2021

Reisedauer: 9 Tage

Preise

  • 1.318 € pro Person im Doppelzimmer

Zusätzlich buchbar:

  • Einzelzimmerzuschlag 205 €

Leistungen

  • Komfortbusreise
  • 1 Ü/HP im 4-Sterne-Hotel in Stettin, 2 Ü/HP im 4-Sterne-Hotel im Raum Danzig, 4 Ü/HP im 3-Sterne-Hotel in Sensburg, 1 Ü/HP im 4-Sterne-Hotel im Raum Posen
  • mehrtägige Reiseleitung Polen
  • 2-stündige Stadtführung Danzig
  • Eintritt und Führung Marienburg
  • Eintritt und Führung Frauenburger Dom
  • 2-stündige Bootsfahrt auf dem Oberländischen Kanal
  • Eintritt Heiligelinde, bedeutende barocke Wallfahrtskirche inkl. kleinem Orgelkonzert
  • landestypisches Mittagessen inkl. Verkostung regionaler Biersorten
  • Eintritt und Führung Bunkeranlage Wolfsschanze
  • Begegnung und Stadtführung Rastenburg mit dem Bischof der Masuren
  • Eintritt deutsch-polnisches Kulturzentrum vom Arno Holz
  • Eintritt ehemaliger Wassertum von Lötzen inkl. Verkostung von Kuchen
  • 1-stündige Bootsfahrt „3 Seen & 3 Kanäle“ auf der Masurischen Seenplatte
  • Begegnung und Besichtigung des Schlosses Steinort mit Mitgliedern der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz
  • Eintritt maurisches Bauernhausmuseum inkl. Grillspezialitäten und regionalen Musikern
  • Eintritt und FührungForsthaus Kleinort
  • Bootsfahrt auf dem Spirdingsee
  • Eintritt und Führung Salon von Marion Gräfin Döhnhoff sowie Treffen mit einer ehemaligen DPA-Journalistin
  • Mittagessen mit regionalen Fischspezialitäten inkl. Verkostung von masurischen Spirituosen
  • 1-stündige Stakenbootsfahrt auf dem Fluss Krutinna
  • Kurtaxe

Ansprechpartner

Julia Lansink
Telefon: (0481) 6886 430
Telefax: (0481) 6886 90430

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