Büsum

Büsum verliert ein Helgoland-Schiff

Die Lady von Büsum nimmt am 6. April zum letzten Mal Kurs auf Helgoland. Künftig wird es nur noch ein Schiff geben, das vom Nordseeheilbad die Hochseeinsel ansteuern wird. 

Vom 30. März an wird nur noch eine Reederei in Büsum aktiv sein und von dort mit nur noch einem Schiff nach Helgoland fahren. Die Reedereien Cassen Eils mit Hauptsitz in Cuxhaven und Adler-Schiffe (Westerland/Sylt) haben dafür das gemeinsame Unternehmen Adler & Eils GmbH & Co. KG gegründet, teilten die Reedereien am Montag mit. Sie wollen so ungenutzte Potenziale und Synergieeffekte erschließen. 

Bisher bieten in Büsum Cassen Eils sowie die Reederei H.G. Rahder unter anderem Fahrten nach Helgoland an. Eils mit der „Funny Girl“, Rahder mit der „Lady von Büsum“. Der Büsumer Hauke Rahder hatte am Donnerstag, 31. Januar, seine vor 47 Jahren von seinem Vater gegründete Reederei an die German Fast Ferry verkauft, einer Tochterfirma der Adler-Schiffe.

Ab dem 30. März beginnt die Saison des neuen Unternehmens. „Die Lady von Büsum  fährt noch bis zum Sonnabend, 6. April, nach Helgoland und wird danach von der deutlich größeren Funny Girl abgelöst. Die Lady von Büsum hat Platz für 480 Passagiere, an Bord der Funny Girl passen 800 Gäste“,  teilt Oliver Heß von Adler & Eils mit. Die Lady von Büsum bleibt im Fahrwasser und wird ab der Hauptsaison Seehundbänken ansteuern und Küstenfahrten übernehmen.

Künftig wird von dort aus nur noch die „Funny Girl“ Fahrten nach Helgoland anbieten. Fahrkarten können ab Freitag, 1. März, über die neue Internetseite www.adler-eils.de gebucht werden. 

Gäste und Reisegruppen, die bereits Karten für die „Lady von Büsum“ erworben haben, werden in den nächsten Tagen kontaktiert und automatisch auf die „Funny Girl“ umgebucht. Die weiteren klassischen Angebote der Reederei Rahder von Büsum aus bleiben bestehen,  etwa Fahrten zu den Seehundsbänken, Seetierfang- und Küstenfahrten.