Eddelak

Dachstuhlbrand in Eddelak

Aus noch ungeklärter Ursache ist am Sonnabendabend in einem Dachstuhl eines Hauses an der Bahnhofstraße in Eddelak ein Feuer ausgebrochen.

Dieses breitete sich zu Anfang schnell aus. Das Haus befindet sich direkt gegenüber einer Tankstelle.

Der Alarm ging gegen kurz vor 17.30 Uhr bei der Leitstelle ein. Zügig waren die Brandbekämpfer vor Ort. Die Bewohner des Hauses - Mutter, Vater, zwei Kinder und ein Hund - konnten sich rechtzeitig außer Gefahr begeben. Am Sonnabendabend kämpften Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren gegen die Flammen: Unter anderem waren die Feuerwehren aus Eddelak, Averlak, St. Michaelisdonn und Brunsbüttel am Einsatz beteiligt sowie die Drehleiter aus Brunsbüttel. Insgesamt waren circa 60 Einsatzkräfte im Einsatz. 

„Wir wurden zu einer Rauchentwicklung aus einem Gebäude alarmiert. Bereits beim Eintreffen stand das Treppenhaus sowie einige weitere Räume im Vollbrand. Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten sich dadurch erfolgreich, dass ein angrenzender Tischlerei-Werkstattbereich gerettet werden konnte und wir die Brandausbreitung auf das Wohn- und Haupthaus beschränken konnten“, sagt Eddelaks stellvertretender Wehrführer Peter Haß. 

„Die Löschmaßnahmen vor Ort wurden nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte umgehend eingeleitet. Im Innenangriff unter Atemschutz über den Treppenraum sowie über das Dachgeschoss des Wirtschaftsteils. Das Übergreifen der Flammen konnte zum großen Teil auf den Wirtschaftsteil beschränkt werden. Im Wohnhaus ist das Obergeschoss den Flammen zum Opfer gefallen“, sagt Ole Kröger, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands Dithmarschen. 

Gegen 18.40 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet und es liefen die Nachlöscharbeiten an. Gegen Mitternacht wurden die Feuerwehrkräfte jedoch erneut an den Ort des Geschehens zurückgeholt, da sich aus Glutnestern wieder Flammen gebildet hatten. Diese wurden mit vereinten Kräften rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht. 

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, blieb zunächst unklar. Vorort wurde zunächst vermutet, dass möglicherweise ein Kabelbrand den Brand ausgelöst haben könnte. Dies konnte jedoch zunächst nicht bestätigt werden. Die Schadenshöhe am unbewohnbar gewordenen Haus ist unklar.

Ein Feuerwehrmann, der bei dem Einsatz umgeknickt war, musste medizinisch versorgt werden. Ansonsten kam niemand bei dem Einsatz zu Schaden.