Eddelak

Eddelaks Storch ist zurück

Freude bei Gertrud Gülck: Die Störchin mit der Ringnummer 9 X 508 ist aus ihrem Winterquartier zurück und hat sich auf dem Horst hinter ihrem Haus niedergelassen.

„Am Freitag, 7. Februar, ist sie gekommen“, sagt die Storchenmutter. Erkannt hat sie die Störchin über die Nestkamera, die seit einigen Jahren am Horst angebracht ist. Schon einige Tage vorher schaute Gertrud Gülck immer mal wieder zu den beiden Horsten auf der Weide hinter ihrem Haus. Immer in der Hoffnung, dass sich dort etwas tut. Im vergangenen Jahr war die Störchin am 9. Februar aus dem warmen Süden zurückgekehrt.

Gertrud Gülck war in Sorge, denn das Nest der Störchin war besetzt. Zwei Mehlgänse hatten es sich ausgeguckt. Sie suchte Rat bei Jochen Schröder, dem Strochenbeauftragten für Süderdithmarschen. Er gab ihr den Tipp, die Tiere wegzuscheuchen. Sollten sie sich dauerhaft im Horst niederlassen und das Weibchen Eier legen, dann würden sie das Nest gegen die Störchin verteidigen. 

Zwischenzeitlich hat die Störchin ihren Platz auf dem Horst eingenommen und verlässt ihn nur zur Nahrungssuche. Gertrud Gülck beobachtet das Geschehen auf dem Horst mit ihrer Nestkamera täglich und hofft, dass der männliche Storch aus dem Vorjahr auch wieder den Weg nach Eddelak findet. 2019 kam er Anfang März zurück, Ende April hatte das Storchenpaar Nachwuchs. Sie zogen zwei Junge auf.