Brunsbüttel

Fahrradkontrollen: Polizei zieht negative Bilanz

„Negativer als in den vergangenen Jahren“ – so lautet das Gesamtergebnis der Polizei Brunsbüttel nach der diesjährigen Fahrradkontrollaktion zu Beginn der dunklen Jahreszeit.

In den vergangenen Tagen haben sechs Beamte an den Grundschulen in Brunsbüttel und Eddelak die Zweiräder von ankommenden Schülerinnen und Schülern überprüft. Rund 40 Prozent der Fahrräder wiesen Mängel auf. Die Polizeibeamten stellten teilweise einfache Mängel fest – wie ein fehlender Reflektor oder eine defekte Klingel –,aber auch eine nicht geringe Anzahl von gravierenden Mängeln an der Beleuchtung und an den Bremsen. 

Neben den technischen Einrichtungen, der Klingel und sämtlichen vorgeschriebenen Reflektoren achteten die Ordnungshüter auch auf den richtigen und sicheren Sitz des Fahrradhelmes. Negativ fiel auf, dass nicht jedes Kind einen Helm trug. In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal darauf hin, dass das Tragen eines Helmes im Falle eines Sturzes schwere Verletzungen verhindern und das Leben der Kinder retten kann.

Insgesamt überprüften die Polizisten 114 Fahrräder, von denen 46 Mängel aufwiesen. Bei Beanstandungen erhielten die betroffenen Kinder einen Elternbrief. Sie haben nun die Gelegenheit, ihre Räder gemeinsam mit den Erwachsenen nachzurüsten und sie bei einer Nachkontrolle in der Schule begutachten zu lassen.

Auch in Burg fand am Donnerstagmorgen eine Fahrradkontrollaktion statt. Zwei Beamte haben an der Gemeinschaftsschule, Am Hamberg, die Zweiräder von ankommenden Schülern überprüft. In der Zeit zwischen 7.15 und 8 Uhr kontrollierten die Polizeibeamten insgesamt 30 Fahrräder. An sieben stellten die Ordnungshüter teilweise erhebliche Mängel an der Beleuchtung und an den Bremsen fest. Auch hier bekamen die betroffenen Schüler einen Mängelbericht für die Eltern ausgehändigt.