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Feiern bis zum Morgengrauen

Mit Axel Fischer, Big Maggas und Voxxclub startete das Albersdorfer Pfingstfest zu seinem ersten Höhepunkt. Am Sonntag säumten tausende Menschen die Straßen in Albersdorf, um den Festumzug anzuschauen.

Bis auf die letzten Plätze besetzt, zeigte sich das Publikum im Papenbusch in bester Laune, als das Albersdorfer Pfingstfest am Sonnabend seinem ersten Höhepunkt entgegen steuerte und Axel Fischer die Muschelbühne stürmte.

Ein paar Tropfen vom Himmel konnten den rund 3500 Menschen im Kurpark nichts anhaben, als der Sänger ein Feuerwerk bekannter Gassenhauer abbrannte. Schlager wie Amsterdam und viele Partyhits rissen die Zuschauer förmlich von den Bänken. Die meisten Fans waren textsicher und hatten ihren Spaß. Am Ende verteilte der Sänger geduldig Autogrammkarten und ließ sich mit seinen Fans fotografieren.

Die Big Maggas schlossen sich nahtlos an: Sie selbst nennen sich Chef-Entertainer Roy „Rakete“ Ostermann, der flotte Otto am Bass, Go Go Günther an der Gitarre, Unterhaltungsroboter Horst Elvis, und Dr. Bum Bum Boxleitner am Schlagzeug. Sie  kombinieren handgemachte Musik mit schrägen Showeinlagen.

Ob „Ti amo“ oder „Biene Maja“, ob „Herzilein“ oder „Das Lied der Schlümpfe“: Bei den Big Maggas werden laut eigener Aussage musikalische Katastrophen zu mitreißende Eigenkreation.  Mit ihrem breit gefächerten Repertoire versetzten sie ihr Publikum auch in Albersdorf in Begeisterung.

Dann bespielten die fünf Jungs von Voxxclub die Muschelbühne. Ihre spritzige und überraschende Art, neue Volksmusik zum Besten zu geben, traf den Nerv des Publikums und klang bei vielen noch nach, als mit großem Donnerknall ein buntes Feuerwerk in den Himmel über dem Papenbusch geschossen wurde. Gefeiert wurde anschließend noch bis spät in die Nacht.

Zum ersten Mal hatte Jörg Sticken als Vorsitzender des Volkfestvereins das bunte Treiben und den Jahrmarkt eröffnet. Vereinzelte Regentropfen konnten den Menschenmassen nicht anhaben, die sich von Anfang an durch die Bahnhofstraße und den Brutkampsweg drängten, um in einem der Karussells etwas Bauchkribbeln zu entfachen.

Pfingsten ist in Albersdorf Ausnahmezustand. Und wer zufällig mittendrin wohnt, macht einfach mit. Gunnar Borstel zum Beispiel wohnt im Brahmkapsweg. Freunde und Familie sind am Pfingstsonntag zu Gast. Man feiert im Garten, während gegenüber an der Losbude oder der Grillstation tausende Menschen vorbeiziehen.

Zu den festen Bestandteilen des Pfingstfestes gehören das Anschneiden des Pfingstochsen, welche ehrenvolle Aufgabe in diesem Jahr Landrat Stefan Mohrdieck übernahm. Der Sonntag wurde zudem von bestem Wetter mit viel Sonnenschein ausgezeichnet, so dass zigtausend Menschen an den Straßen standen, um den Festumzug zu verfolgen. „Ich hatte den Eindruck, dass es noch mehr waren als in den vorangegangenen Jahren“, meinte Jörg Sticken sichtlich zufrieden.