Neufelderkoog

Feuerwehr rettet Pferd aus Fleet

Während der Rest der Herde friedlich auf der Weide graste, nahm ein Hengst in Neufelderkoog Donnerstagmorgen ein Schlammbad in einem Fleet.

Doch was für die menschliche Haut gute kosmetische Wirkungen verspricht, war für das Pferd alles andere als eine Wellness-Sitzung. 

Als ein Spaziergänger den hilflosen Hengst in dem Fleet entdeckte, alarmierte er die Feuerwehr. Diese rückte mit drei Fahrzeugen an. Auch einige Landwirte machten sich mit ihren Traktoren auf den Weg zu der Koppel. Doch die Rettung des Pferdes gestaltete sich schwierig. Mit Seilen, reichlich Zug und guten Worten war nichts zu machen – der Hengst kam aus eigener Kraft nicht wieder aus dem Wasserlauf heraus. Immerhin: „Das Pferd war eigentlich recht zutraulich“, sagt der Marner Wehrführer Nils Petersen. „Es kam eben nur nicht die Böschung hoch.“  

Die Marner Feuerwehr, die mit 15 Kräften im Einsatz war, brachte ihre Drehleiter in Stellung, parallel dazu positionierten Landwirte ihre Traktoren vor dem Graben. Die Helfer legten Schläuche unter dem Pferd hindurch, um es vorsichtig anheben zu können. Im zweiten Anlauf glückte der Rettungsversuch: Zentimeterweise wurde der Hengst aus dem Graben gehoben und wieder auf die Weide gestellt. Eine erste Untersuchung ergab, dass sich das Tier bei seinem unfreiwilligen Schlammbad glücklicherweise nicht verletzt hatte.