Heide

Großreinemachen unterm Wasserturm

Emsige Betriebsamkeit herrscht derzeit unter Heider Wasserturm. Dort sind zahlreiche Mitarbeiter des Baubetriebshofs aktuell damit beschäftigt, den Ostpool wieder schier zu machen – quasi „Abfallprodukt“ einer Reparaturaktion.

Das versetzte so manchen Passanten in helle Aufregung – in Sorge um die Tiere dort. Das Ganze hat jedoch einen ganz praktischen Grund: „Wir reparieren das Wasserspiel. Und anders kommen wir da nicht ran“, erklärt Bauhofleiter Ole Röpke.

Deshalb haben Mitarbeiter des Baubetriebshofs am Dienstag einen Großteil des Wassers aus dem Teich an der Brahmsstraße abgelassen. Die Pumpe der Fontäne, die kaputtgegangen war, sollte ausgetauscht werden.

Verschleiß und Korrosion haben der Pumpe im Lauf der Jahre stark zugesetzt. So stark, dass sie am Ende gänzlich versagte. Die emporschießenden Wasserstrahlen – Hingucker der kleinen Parkanlage am Fuß des Heider Wasserturms – wurden von Liebhabern der Anlage schon vermisst.

Doch schon bald können sich Vorbeikommende wieder an dem Wasserspiel erfreuen, verspricht Ole Röpke. „Die neue Pumpe ist endlich da.“ In diesen Tagen wird das Gerät eingebaut. Dafür musste allerdings der Wasserspiegel des Ostpools abgesenkt werden. Die Fontänen-Vorrichtung befindet sich in der Mitte des Teichs und liegt normalerweise so gut wie unerreichbar unter der Wasseroberfläche verborgen. Der Bauhof-Chef: „Durch den abgesenkten Pegel haben wir einen einfacheren Zugang und können besser arbeiten.“

Da man feststellte, dass der Teich stark verdreckt ist, habe man entschieden, gleich in einem Abwasch sauber zu machen und Dreck und Unrat soweit wie möglich zu entfernen. „Beim Ablassen des Wassers haben wir festgestellt, dass hier so einiges drin liegt, was hier nicht reingehört“, so Röpke. Unter anderem fischten die Bauhofmitarbeiter zahlreiche leere Flaschen, Plastiktüten sowie Kunststoff- und Metallteile aus dem Teich.

Tiere, Röpke, kämen bei der Aktion übrigens nicht zu Schaden: „Die Enten schwimmen zwischen den Leuten rum. Auch den Fischen geht es gut, wir haben darauf geachtet, dass genügend Wasser im Teich bleibt.“