— Dithmarschen—

Heimspiel in Meldorf

von Redaktion Sonntag, 17. Dezember 2017 20:00 Uhr


 

Meldorf (ca) Um die 100 Freunde, Bekannte und Verwandte haben am Sonntagvormittag im Meldorfer Kino eine exklusive Matinee erlebt: Autor Andreas Altenburg und Regisseur Lars Jessen waren in ihre alte Heimatstadt gekommen, um die drei neuen Folgen ihrer eigenwilligen Serie „Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres“ fortzuführen. Mit von der Partie war auch Hauptdarstellerin Katrin Ingendoh.

„So schnell ist Fernsehen“, sagte Andreas Altenburg in Anspielung darauf, dass die ersten Folgen der kleinen Serie des NDR-Fernsehens vor ziemlich genau zwei Jahren ebenfalls im Meldorfer Kino vorgestellt wurden. Die drei neuen Folgen, die am Sonntag gezeigt wurden, knüpfen nahtlos an die ersten an. Hauptfigur Jennifer ist nach wie vor auf der Suche nach der zündenden Idee, um sich aus ihrem Leben in der Provinz, aus dem Friseursalon, in dem sie ihre Brötchen verdient, zu befreien. Doch es kommt wieder einmal alles anders, woran Klaas Heufer-Umlauf als Verkrachter TV-Star seinen Anteil hat.

Die drei neuen Folgen kamen in Meldorf gut an – und immer wieder wird gerätselt, welche reale Person oder Lokalität den beiden Ex-Meldorfern da wohl als Vorbild gedient haben könnte. Altenburg, der die Drehbücher gemeinsam mit seinem früheren NDR-Partner Harald Wehmeier geschrieben hat, zeigt einmal mehr, sein Talent als genauer Beobachter es Alltags, der norddeutschen Spezialitäten – das alles gepaart mit Wortwitz und von Jessen passend in Szene gesetzt. „Das war viel besser als die ersten Folgen“, gab eine Zuschauerin anschließend zu Protokoll. Ausgestrahlt werden die Folgen Anfang Januar im NDR-Fernsehen. Und man darf sich auf noch mehr Jennifer freuen. Wie Jessen und Altenburg sagten, sind weitere sechs Folgen in der Planung. Der Streit der Frisiersalonbetreiber werde „so wie bei Dallas zwischen den Ewings und den Barnes“, verriet Andreas Altenburg.





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