Brunsbüttel

Kaum Rankommen bei Brand eines Hauses

Hohe Rauchschwaden, wild ausschlagende Flammen und viele Bäume. Beim Brand eines Hauses an der Brunsbütteler Schulstraße hatte die Feuerwehr Mühe, überhaupt an die Unglücksstelle heranzukommen.

Das Grundstück war dermaßen verwittert und zugewachsen, dass es schon ohne Einsatzmaterial kaum zu betreten war. Gartenarbeit wurde dort offenkundig seit Jahren nicht gemacht. Seit mehr als einem Jahr ist der Besitzer verstorben.

Die Feuerwehr wurde am Freitagabend gegen 21.50 Uhr alarmiert. Alle Wehren aus Brunsbüttel rückten an. „Beim Eintreffen hieß es, dass zwei Personen, die nicht gehen können, im Haus seien. Das hat sich zum Glück nicht bewahrheitet“, sagt Ole Kröger, Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes.

Zum Glück, weil das Haus bereits lichterloh brannte als die Feuerwehrleute ankamen. „Die Einsatzkräfte haben einen Innenangriff probiert aber gleich wieder abgebrochen.“ Da auch an der Straße Bäume wachsen, konnte auch der Leiterwagen nicht eingesetzt werden. Es blieb nichts anderes übrig als mit der Kettensäge Bäume zu fällen.

Nach anderthalb Stunden hatten die Brandbekämpfer das Feuer unter Kontrolle, auch wenn die Giebelwand einzustürzen drohte. Gegen Mitternacht war das Feuer gelöscht. Die nebenstehenden Gebäude waren zu keiner Zeit gefährdet.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Aus dem nachbarschaftlichen Umfeld heißt es, dass der Strom in dem Haus abgeschaltet sei, was einen technischen Defekt unwahrscheinlich erscheinen lässt.

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