Brunsbüttel

Kumbartzky auf dem Weg an FDP-Spitze

Oliver Kumbartzky macht sich auf den Weg, der nächste Vorsitzende der schleswig-holsteinischen FDP zu werden.

Neben dem absehbaren Ausscheiden aus der Landesregierung stehen die Liberalen damit auch vor einem Wechsel an der Parteispitze. Der geschäftsführende Gesundheitsminister Heiner Garg macht nach dem Absturz der FDP bei der Landtagswahl am 8. Mai auf 6,4 Prozent (2017: 11,5 Prozent) den Weg für einen Neuanfang frei. „Ich selbst werde nach elf Jahren, in denen ich die Partei führen durfte, nicht wieder kandidieren. Zeit für Erneuerung“, schrieb Garg am Montagabend beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Heute schlug er den aus Brunsbüttel stammenden Oliver Kumbartzky als seinen Nachfolger vor.  „Ich bedanke mich bei Heiner Garg für die jahrelange ausgezeichnete und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit im Parteivorstand. Ich habe höchsten Respekt vor seiner Entscheidung – und dem Amt. Dass er mich als seinen Nachfolger vorschlägt, empfinde ich als große Ehre. Ich werde mich auf dem Landesparteitag im November um das Amt bewerben“, sagte Kumbartzky. 

Der Dithmarscher ist seit 2007 Mitglied des FDP-Landesvorstandes und seit 2013 Landesschatzmeister. Seit zwölf Jahren führt er den FDP-Kreisverband Dithmarschen. Oliver Kumbartzky ist seit 2009 Mitglied des Landtages und seit 2017 parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion. Seine politischen Wurzeln liegen in der Kommunalpolitik. So ist er seit 2008 Ratsherr in Brunsbüttel und holte dort 2018 ein Direktmandat.

© Boyens Medien - Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.