— Dithmarschen—

Meldorf: AfD-Mann sorgt für Eklat

von Henning Voß Sonntag, 2. April 2017 19:05 Uhr


 

Meldorf (vh) Der AfD-Direktkandidat für Dithmarschen-Süd Wolfgang Rotsolk hat während einer Podiumsdiskussion zur Landtagswahl am 7. Mai in der Meldorfer Gelehrtenschule (MGS) für einen Eklat gesorgt. Der 76-Jährige hat laut MGS-Schüler Tom Arndt Homosexuelle in äußerst derber Wortwahl diskriminiert. Demnach hat Rotsolk gesagt: „Die Männer sollen sich ruhig weiter selbst gegenseitig in den Arsch ficken. Lesbenpornos sehe ich mir ganz gern an.“  





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Leserkommentare

Bartosz Oska: Die Wortwahl war in der Tat ein wenig derb, doch was hat der Mann falsches, verkehrtes oder diskriminierendes gesagt? Das ist bei Homosexuellen eben so üblich, sonst würden sie andere sexuellen Vorlieben vorziehen. Mit Frauen.

02.04.2017 21:54 Uhr

: Eben, hier wird wieder einmal unnötig skandalisiert, der Mann hat eine von den Jugendlichen akzeptierte Sprache gewählt. Was will man, er will doch den "Freunden des braunen Salons" ihre Freude lassen.

03.04.2017 15:58 Uhr

Hans Vollmer: So ein Möchtegernpolitiker einer Möchtegernpartei benimmt sich vor Schülern und Erstwählern komplett daneben. Die AfD zerlegt sich nach um nach selbst. Vorallem mit dem Rechtsruck, internen Streitereien, offensichtlichen Meinungsmanipulationen und eben solchen Leuten, die Vorträge halten.

05.04.2017 09:46 Uhr

Karl Heinz Stein: Im "ländlichen Bereich" kann man sich die Politiker nicht immer aussuchen; da muß man oft nehmen, was gerade kommt. Warum man die dann aber auch noch in die Öffentlichkeit stellt und sogar als Direktkandidaten aufstellt, kann ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen.

05.04.2017 14:59 Uhr