Brunsbüttel

Nach Rohrbruch: Kaum Wasserdruck in Brunsbüttel

Wer sich am Montagmorgen mit einem kräftigen Wasserstrahl duschen wollte, wurde enttäuscht: Das frische Nass lief im gesamten Stadtgebiet Brunsbüttels nur mit einem schwachen Druck aus der Leitung. In einigen Haushalten tröpfelte der Hahn sogar zeitweilig nur. Grund war ein Wasserrohrbruch.

„Wir sind gegen 4.30 Uhr alarmiert worden, dass im Bereich der Gemeinde Averlak ein Rohr geplatzt ist“, sagt Henning Stahl, Geschäftsführer des Wasserverbandes Süderdithmarschen. Die Hauptversorgungsleitung in Richtung Schleusenstadt war auf einer Länge von fünf Metern gebrochen. „Hierdurch strömt das Wasser normalerweise mit einem Druck von 3,5 bis 4 bar“, so Stahl. Dieser Strang musste für die Zeit der mehrstündigen Reparatur durch mehrere kleine Leitungen ersetzt werden. „Deshalb der geringere Druck von maximal 2 bar.“ Die Arbeiten dauerten bis in den Nachmittag. „Das ist alles sehr aufwendig. Unsere Mitarbeiter mussten erst das defekte Rohr, das etwa 1,5 Meter tief im Erdreich liegt, freibuddeln, das betroffene Stück herausschneiden und dann durch ein neues ersetzen.“ Das koste seine Zeit. „Aber bislang haben wir noch immer alle Rohrbrüche innerhalb von zwölf Stunden wieder behoben.“ 

Wurzeln einer in der Nähe stehenden Pappel hätten den Bruch verursacht, so Henning Stahl. Das Problem in diesem Bereich der Averlaker Straße sei altbekannt.