Friedrichskoog

Nach zwei Jahren werden Reste des Sperrwerks abtransportiert

ie meisten hatten sich an den Anblick schon gewöhnt: Seit zwei Jahren liegen die Tore des inzwischen abgerissenen Sperrwerkes auf der Grünfläche am ehemaligen Hafen. Jetzt tut sich dort etwas. 

Denn aktuell wird an der Entsorgung der beiden Tore gearbeitet. Das Gelände wurde dazu abgesperrt – Arbeitsschutzgründe, sagt Volker Jasper. Der Mitarbeiter des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) ist zuständig für den Neubau und die Instandsetzung von konstruktiven Küstenschutz- und Hafenanlagen. 

Neben dem Arbeitsschutz sind auch gesundheitliche Gründe ausschlaggebend für die Sperrung. Denn bevor die Tore abtransportiert werden, zerlegen Arbeiter sie. Eine Gesundheitsgefährdung für Passanten sei dadurch nicht vollständig auszuschließen. Etwa drei Wochen könne es dauern, bis die Maßnahme beendet sei, sagt der Mitarbeiter des LKN. Dazu gehört nicht nur das Auseinandernehmen und der Abtransport der Tore, sondern zudem der Abbau des Zauns und das Herrichten der Fläche. Vielleicht, so Jasper, gehe es auch schneller als drei Wochen. 

Am neuen Schöpfwerk wird derweil noch gewerkelt. Restarbeiten seien noch zu erledigen, so der LKN-Mitarbeiter. Die Probleme bei der Fertigstellung des Gebäudedaches seien noch nicht alle gelöst, „aber wir arbeiten dran“. Er geht weiter davon aus, dass das Schöpfwerk bis Ende dieses Jahres fertiggestellt werden wird.

Die Arbeiten hatten im Juli 2017 begonnen. Zunächst anvisiertes Fertigstellungsdatum war eigentlich April 2018. Doch der stramme Zeitplan konnte nicht eingehalten werden. Verschiedene Widrigkeiten wie schlechtes Wetter und eine defekte Pumpe sorgten ebenso für Verzögerungen wie ein angeordneter Baustopp durch das Oberverwaltungsgericht.