Brunsbüttel

Niedersachsens Politik hofft weiter auf Neustart von Elbfähre

Ein Jahr nach dem Aus der Elbfährlinie Cuxhaven-Brunsbüttel hofft die Politik weiterhin auf eine Wiederaufnahme des Betriebs. Im niedersächsischen Landtags steht am Dienstag ein Antrag der Fraktionen von SPD und CDU zur Abstimmung, worin die Landesregierung gebeten wird, zusammen mit Schleswig-Holstein nach einem neuen Betreiber zu suchen. Die Fähre entlaste den Verkehr im Großraum Hamburg und verbessere die Anbindung Cuxhavens. Bei wachsenden Güterströmen und zunehmendem Tourismus könnte eine weitere Elbquerung helfen, Staus und Emissionen zu vermeiden.

Weiter heißt es, an der wirtschaftlichen Schieflage des Betreibers seien überhöhte Charterraten für die Schiffe Schuld gewesen, nicht aber eine mangelnde Nachfrage. Die Zahlen der beförderten Fahrzeuge und Passagiere hätten einen wirtschaftlichen Betrieb möglich machen können. Die Elb-Link Fährgesellschaft hatte im November 2017 Insolvenz beantragt.