Brunsbüttel

Optimale Bedingungen beim Elbelauf

Kühler Wind, kein Regen und zwischendurch die Sonne bei Temperaturen um die sechs Grad: Die Bedingungen beim Elbelauf am Sonntag waren optimal. Entsprechend groß war auch das Teilnehmerfeld.

260 Menschen hatten sich im Vorfeld für den mittlerweile elften Elbelauf angemeldet. Hinzukamen am Sonntag noch rund 60 Nachmeldungen kurz vor dem Startschuss. „Das hat auf jeden Fall etwas mit dem guten Wetter zu tun“, sagt Ulrich Meyer, Vorsitzender des veranstaltenden TSV Brunsbüttel. „Viele einheimische Läufer warten bis zum Tag des Laufes und entscheiden sich dann quasi erst im letzten Moment, zu starten.“

Für Meyer und sein Team von rund 40 ehrenamtlichen Helfern bedeutet das jede Menge extra Papierkram. In Stress geraten sie deshalb trotzdem nicht. „Wir machen das ja nicht zum ersten Mal und kennen unsere Läufer“, so Meyer.

Auf dem Gelände am Freibad Ulitzhörn sind am Sonntag Läufer bei drei verschiedenen Distanzen an den Start gegangen. Es gab eine 5 Kilometer-, eine 10 Kilometer- sowie die Halbmarathon-Strecke über 21 Kilometer. Die Teilnehmer des Halbmarathons starteten als Erstes. Um Punkt 11 Uhr ertönte der krachende Pistolenschuss zum Start. Um 11.10 Uhr und 11.20 Uhr folgte dann der Rest der Läuferschar. 

Auffällig zu sehen war, dass Sportler allen Alters an den Start gingen. Sowohl Kinder und Jugendliche, als auch Erwachsene und Senioren hatten für den Elbelauf ihre Laufschuhe geschnürt. Ebenfalls auffällig war, dass viele auswärtige Läufer dabei waren. „Das hat bei uns System. Wir starten seit einigen Jahren immer 14 Tage vor dem Hamburg-Marathon, daher nehmen viele Läufer aus Schleswig-Holstein und dem Hamburger Raum unseren Lauf als letzten Test“, sagt Ulrich Meyer. 

Mit rund 320 Teilnehmern lag der Elbelauf am Sonntag merklich über dem Schnitt der vergangenen Jahre. In der Regel, so Meyer, lag die Zahl in den vergangenen Jahren immer bei knapp unter 300 Startern. „So wie heute kann es im nächsten Jahr gerne weitergehen“, sagt der TSV-Vorsitzende. Der Elbelauf zählt sowohl für den Dithmarschen-Cup als auch als einer von drei Brunsbütteler Läufen für den Brunsbüttel Cup.

Für die Veranstalter des TSV Brunsbüttel ist es eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres. Das Team der rund 40 ehrenamtlichen Helfer ist eingeschworen und harmoniert prächtig. Die Aufgaben sind alle klar verteilt. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Größere Zwischenfälle gesundheitlicher Art gab es wie in den vergangenen Jahren auch dieses Mal nicht. „Gott sei Dank ist mal wieder alles ruhig geblieben“, sagt Tina Rohwedder vom Sanitäterteam aus Burg, das den Elbelauf seit einigen Jahren unterstützt. 

Die nächsten läuferischen Höhepunkte in Brunsbüttel sind am 21. Juni der Citylauf sowie am 6. September der Südseitenlauf. Der erste der drei Brunsbütteler Läufe am Sonntag war schon mal ein voller Erfolg und vielversprechender Auftakt ins Läuferjahr der Schleusenstadt.