— Heide —

Orientierungshilfe bei der Berufswahl

von Sabrina Fock Freitag, 7. Dezember 2018 19:02 Uhr


Heide -

Viele Schüler stehen bereits lange vor ihrem Schulabschluss vor der Frage, was sie später einmal beruflich machen wollen. Eine Mobilitätsstudie der Fachhochschule Westküste (FHW) und des überregionalen Praktikumsnetzwerk Rückenwind soll nun als Orientierunghilfe dienen.

Zwölf Studenten aus dem Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie befragen seit Oktober Jugendliche an zwölf Schulen in Dithmarschen, Nordfriesand, Pinneberg und Steinburg. Ziel der Studie ist es, sich ein Bild über die räumliche Mobilität und Flexibilität der Schüler bei ihrer Berufswahl zu machen.

„Aus den Ergebnissen sollen verschiedene Handlungsmaßnahmen für Schulen und die Politik abgeleitet werden“, erklärt Referentin Esther Nauenburg von der FHW. Schulen könnten ihre Schüler damit in der wichtigen Orientierungsphase besser unterstützen. „Aber ebenso erlangen Unternehmen bessere Erkenntnisse, wie sie potenzielle Fachkräfte gewinnen können“, sagt die Projektkoordinatorin des Praktikumsnetzwerk Andrea Richter.

Die Studenten haben für die Mobilitätsstudie Fragen für die Schüler der Gemeinschaftsschulen und Gymnasien erarbeitet. Vier bis sechs Schüler nehmen freiwillig an den Gruppendiskussionen teil, in denen gezielt verschiedene Themen angesprochen werden. Unter anderem werden die Schüler gefragt, inwiefern sie ihre Berufschancen vor Ort einschätzen und wie flexibel und mobil sie sind. Die Schüler erhoffen sich von der Studie ebenfalls hilfreiche Erkenntnisse. „Ich finde es gut, dass wir unsere eigene Meinung dazu äußern können“, sagt Darlene Voß. Sie ist Schülerin des Werner-Heisenbergs-Gymnasiums. 

Vier Schulen im Kreis Dithmarschen sind an der Studie beteiligt. Darunter die Meldorfer Gelehrtenschule, das Werner-Heisenberg-Gymnasium sowie die Eider-Nordsee-Schule an den jeweiligen Standorten in Hennstedt und Wesselburen. „Die von den Studierenden kontaktierten Schulen waren größtenteils auf Anhieb an einer Teilnahme interessiert. Nur bei der Terminfindung gab es einige Schwierigkeiten“, sagt Esther Nauenburg.

Die Befragung soll vor den Weihnachtsferien abgeschlossen sein. Anfang 2019 werden die Ergebnisse ausgewertet und  Handlungsempfehlungen abgeleitet.





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