Weddingstedt

Pferd rutscht in Schacht und stirbt 

Trauriges Ende einer dramatischen Rettungsaktion: Ein Pferd hatte sich gerade noch ein Maul schmackhaftes Sommergras gegönnt – und war dann plötzlich weg.

Die sofort alarmierte Feuerwehr versuchte mit allen Mitteln, das Tier aus dem Brunnenschacht zu befreien.

Der 32 Jahre alte Vierbeiner, der sich bei dem Sturz in die Tiefe dem Vernehmen nach offenbar erhebliche Verletzungen zugezogen hatte, fand aber trotz größter Mühen seiner Helfer nicht den Weg aus der Falle. Der herbeigerufene Tierarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Am Sonntagabend gegen 18.20 Uhr ereilte die Weddingstedter Wehr der Ruf aus Elmshorn. Um den von der Einsatzleitstelle West gemeldeten Notfall zu bearbeiten, wurden auch Kameraden der benachbarten Löschgruppe aus Wesseln verständigt.

Rund 30 Kräfte sammelten sich im Bereich des Grundstücks an der Ostroher Straße, während einige von ihnen den Verkehr leiteten. Mehr als 20 Minuten versuchten die Männer, das Tier aus seiner misslichen Lage in dem rund zwei Meter tiefen Schacht zu befreien. „Wir wollten Bandschlingen anlegen, um es dann mit einem Radlader vorsichtig aus der Tiefe zu ziehen“, berichtete Einsatzleiter Dirk Dörflinger. „Es wurde alles versucht, aber das Pferd hatte sich in dem engen Loch so verkeilt, dass es nicht mehr hochkam.“