Schlichting

Schlichting: Pferd versinkt im Morast

Ruhig Brauner! Dieser Zuspruch war gestern Mittag in zweifacher Hinsicht angebracht zum einen gut zuredend zu dem in dem Graben liegenden Pferd zum anderen sprichwörtlich zur Besitzerin.

Sie war aufgelöst, sprang immer wieder herbei, litt mit ihrem Tier mit. Dieses war gegen 11.30 Uhr offenbar falsch aufgetreten und unter dem Geländer am Übergang zweier Koppeln in den Graben gerutscht. Allein kam es nicht heraus, so dass die Feuerwehren aus Schlichting und Hennstedt zu Hilfe kamen. Auch die Feuerwehrleute hatten ihre liebe Not, das Tier herauszuziehen. Als besonderes Problem erwies sich der Morast. Durch die Trockenheit führte der Graben kein Wasser sondern nur den stinkenden Schlamm, in dem das Pferd beim Aufstehen keinen Halt fand und aus dem es zugleich schwierig zu befreien war.

In zwei Schritten gelang es schließlich die Stute aus dem Morast zu befreien. Erst schafften die Einsatzkräfte es, den Oberkörper auf die Koppel zu bringen. Daraufhin konnten sie das Tier an den Vorderbeinen anbinden und mit einem Frontlader aus der Notlage befreien. Wieder auf festem Grund zeigte es, dass es generell eine gute Verfassung hat: Es stand trotz der langen Strapaze gleich wieder auf. Genau wie seine Besitzerin war das Pferd dennoch erst einmal außer Atem.