Itzehoe

Tödliche Geisterfahrt auf A23: Erste Hintergründe bekannt

Ein Geisterfahrer sorgte am Dienstag für einen schweren Unfall auf der A23, der ihm selbst und einem weiteren Fahrer das Leben kostete. Jetzt gibt es erste Infos zum Ablauf des schweren Unfalls. 

Laut der Polizei hat sich der 51-jährige Fahrer aus Vaale zum Unfallzeitpunkt vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden. Hinweise zu Alkohol oder Drogen gibt es keine. 

Der Unfallverursacher war mit seinem VW Golf zunächst mit höherer Geschwindigkeit auf dem Seitenstreifen der Richtungsfahrbahn entgegen der Fahrtrichtung unterwegs und ist dann plötzlich von dort über den Hauptfahrstreifen bis zum Überholfahrstreifen ausgeschert, wo er schließlich frontal mit dem Renault Megane eines 56-Jährigen aus Wacken kollidierte. Beide Fahrer sind durch den Aufprall getötet worden. 

Bei dem Überfahren des Hauptfahrstreifens kam es noch zu einer Berührung mit einem Sattelzug und einem weiteren Pkw. Die Insassen des Pkw wurden durch die Kollision leicht verletzt und vorsorglich mit dem RTW ins Klinikum Itzehoe verbracht.