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Tödlicher Zugunfall in Heide

Ein Zug kollidierte in Heide mit einem Pkw. Der Fahrer verstarb noch am Unfallort. Die Strecke zwischen Heide und Neumünster ist gesperrt. 

Wieder einmal ist es an einem ungesicherten Bahnübergang zu einer tödlichen Kollision gekommen. Heides Wehrführer André Eichert übte nach dem Einsatz scharfe Kritik an der Bahn.

Es war ein schreckliches Bild, das sich gestern am Mittag den Einsatzkräften an einer Bahnstrecke vor den Toren der Stadt bot. Ein Zug war an dem unbeschränkten Bahnübergang Futterdamm im Rüsdorfer Moor mit einem Auto kollidiert. Das Fahrzeug wurde auf ein Feld geschleudert. Der 70-jährige Fahrer verstarb noch am Unfallort.

 

Heides Wehrführer André Eichert zeigte sich frustriert darüber, dass seine Feuerwehrleute einmal mehr zu einem tragischen Einsatz ausrücken mussten. Im vergangenen Jahr habe man die Deutsche Bahn aufgefordert, diesen und einen weiteren unfallträchtigen Übergang zu sichern. Getan habe sich nichts.

Gegen 11.30 Uhr kam es zu dem Unglück an der Dorfstraße/Futterdamm. Der Zug war mit 17 Fahrgästen auf der Strecke zwischen Heide und Neumünster unterwegs. Sie blieben unverletzt und wurden in Bussen an ihre Zielorte gebracht. Das wird vom Notfallmanagement der Bahn geregelt. Allen Insassen wurde durch Feuerwehr und Rettungsdienst Betreuung angeboten. Warum der Mann sein Auto auf den gut einsehbaren Bahnübergang steuerte, obwohl sich ein Zug näherte, ist noch ungeklärt