Friedrichskoog

Viele Heuler in der Seehundstation

Von Ende Mai bis Anfang Juli kommen die meisten jungen Seehunde auf die Welt. Mehr als 160 von ihnen werden zurzeit in der Seehundstation in Friedrichskoog aufgepäppelt.

Anfang Juni zogen die ersten vier Heuler aus der Quarantäne in eines der Aufzuchtbecken, Mitte Juni mussten die Mitarbeiter bereits mehr als 70 Jungtiere versorgen. Ihre Zahl ist also kräftig gestiegen, hat aber noch nicht die des Vorjahres erreicht. 2019 sind 206 Heuler und 23 Jungtiere aufgenommen worden, mehr als 95 Prozent erfolgreich aufgepäppelt worden und anschließend in die Nordsee ausgewildert worden.

In diesem Jahr tummeln sich alle noch in den Aufzuchtbecken beziehungsweise sind in Quarantäne. „Die Geburtenzeit ist noch nicht vorbei“, sagt Stationsleiterin Tanja Rosenberger. Um in die Freiheit entlassen zu werden, müssen die jungen Seehunde ein Mindestgewicht von 25 Kilogramm und ein tierärztliches Gesundheitszeugnis haben. Außerdem ist die Genehmigung der Nationalparkverwaltung notwendig.