Hamburg

10 000 Demonstranten bei «Fridays for Future» erwartet

Hamburg (dpa/lno) - Beim zweiten sogenannten globalen Klimastreik der «Fridays for Future»-Bewegung erwarten die Veranstalter an diesem Freitag in Hamburg rund 10 000 Teilnehmer. Im Fokus steht die Europawahl an diesem Wochenende. «Der Großteil der jungen Menschen, die im Rahmen von «Fridays for Future» freitags auf die Straße gehen, ist noch nicht wahlberechtigt. Eine Stimme haben wir aber trotzdem», sagte Mitorganisator Andreas Schnor (17). «Wir fordern die Erwachsenen dazu auf, sich am kommenden Sonntag bei der Wahl bewusst zu machen, welche Konsequenzen ihre Wahlentscheidung für uns und zukünftige Generationen haben kann.»

Weltweit soll es an diesem Freitag Kundgebungen in mehr als 100 Ländern geben. Auch zum ersten globalen Klimastreik am 15. März kamen laut Organisatoren rund 10 000 Demonstranten zu den Protesten in Hamburg.

Seit Monaten lassen junge Menschen freitags den Unterricht ausfallen, um für eine bessere Klimapolitik auf die Straße zu gehen. Die «Fridays for Future»-Aktivisten fordern unter anderem die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Vorbild der Jugendlichen ist die Schwedin Greta Thunberg.