Hamburg

18 Tage lang: Active-City-Arena als Image-Treiber

Hamburg (dpa) - Die Active-City-Arena auf dem Heiligengeistfeld soll das Image Hamburgs als Sportstadt weiter aufwerten. 18 Tage lang finden in der neben dem Millerntor-Stadion des FC St. Pauli erbauten Arena Wettbewerbe im Beachvolleyball, im olympischen 3x3-Basketball, im Air-Badminton und im Tischtennis statt. «Es ist cool, wenn die Idee Realität wird», sagte Sportsenator Andy Grote am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zur Eröffnung.

Das Event findet unter Hamburgs schon lange eingeführten Label «Active City» statt. «Wir zünden eine neue Stufe», sagte er zu der Bedeutung der mehr als zwei Wochen dauernden Veranstaltungsserie auf Hamburgs größter Veranstaltungsfläche. Die Idee hinter «Active City» sei, Sport in der Stadt sichtbar und erlebbar zu machen und eine hohe Reichweite zu erreichen.

«Und das schafft man mit so einer Arena», sagte Grote. Hier sei Spielraum, um mal Dinge zu probieren. Dabei gehe es nicht um das Zuschauen, sondern auch um das Selbermachen. Das mobile Stadion ist für 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer ausgelegt. Die Stadt unterstützt die Event-Reihe nach Angaben von Grote mit 500.000 Euro.

Den Anfang macht bis zum Sonntag das Beachvolleyball-Format «King of the Court». Jeweils 20 Paare bei Männern und Frauen spielen in Fünfer-Gruppen. Auf dem Spielfeld stehen sich zwei Teams gegenüber. Der Gewinner des Ballwechsels darf stehen bleiben, der Verlierer wird durch ein anderes Team ersetzt. Die Spielzeit ist 15 Minuten. Das Duo mit den wenigsten Punkten scheidet aus, bis ein Team als Sieger der Gruppe übrig bleibt. Auch können sich - anders als sonst üblich im Beachvolleyball - Spielerinnen und Spieler aus unterschiedlichen Nationen zusammentun.

Mehr Beachvolleyball gibt es in der Arena vom 30. Juni bis 3. Juli. Dann macht die German Beach Tour in Hamburg Station.

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