Hamburg

47 Millionen vom Bund für Hamburger E-Busse

Hamburg (dpa/lno) - Der Bund beteiligt sich am Umstieg auf Elektrobusse im Hamburger Nahverkehr mit 47 Millionen Euro. Entsprechende Förderbescheide des Bundesumweltministeriums wurden am Freitag an die Hochbahn und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein übergeben. Mit dem Geld sollen 96 Batterie-Busse und die für sie nötige Ladesinfrastruktur angeschafft werden. Bei der Hochbahn geht es um 54 Solo- und 10 Gelenkbusse sowie 96 Ladestationen, bei der VHH um 18 Solo-, 14 Gelenkbusse und 32 Ladestationen. Die Gesamtkosten dafür in beiden Unternehmen belaufen sich auf 102 Millionen Euro.

«Mit der Förderung unterstützt das Bundesumweltministerium unser Ziel, bis zum Ende der Dekade die Umstellung auf eine komplett emissionsfreie Busflotte zu schaffen», betonte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne). Der E-Mobilität falle bei der angestrebten Mobilitätswende eine Schlüsselrolle zu.

«Wenn Städte sich für den Umstieg auf Elektrobusse entscheiden, hilft das nicht nur dem Klima, sondern auch der Gesundheit und Lebensqualität vor Ort», da die Fahrzeuge keine Abgase ausstößen und deutlich leiser führen, sagte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth (SPD).

Seit Anfang dieses Jahre bestellen Hochbahn und VHH nur noch klimafreundliche Busse. Aktuell fahren nach Angaben der Verkehrsbehörde 50 emissionsfreie Busse in der Stadt, 35 bei der Hochbahn und 18 bei der VHH. In diesem Jahr sollen 52 weitere E-Busse hinzukommen. Die Gesamtflotte beider Unternehmen umfasst rund 1500 Busse. Spätestens 2030 sollen die letzten Dieselfahrzeuge ausgemustert sein.