Hamburg

Bürgerschaft verabschiedet neues Fischereigesetz

Hamburg (dpa/lno) - Angler in der Hansestadt müssen sich auf strengere Regeln einstellen: Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwoch einer Neufassung des Fischereigesetzes zugestimmt.

Zum Schutz der Fischbestände schreibt das Gesetz unter anderem eine Höchstfangmenge und die erlaubte Größe der gefangenen Fische vor. Pro Tag dürfen beispielsweise nur noch zwei Zander gefangen werden - und auch nur dann, wenn diese zwischen 45 und 75 Zentimeter lang sind. Kleinere und größere Fische müssen zurück ins Wasser geworfen werden. Außerdem werden unter anderem die Schonzeiten angepasst, in denen nicht gefischt werden darf.

«Das Gesetz nimmt die heutigen Gegebenheiten in den Blick und reagiert darauf, dass wir beim Angeln verstärkt auf den Naturschutz achten müssen», sagte die umweltpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Sparr.

Kritik kam von der CDU. Zwar sei das alte Fischereigesetz aus dem Jahr 1986 und daher längst überholt, sagte der stellvertretende Fraktionsvize Dennis Thering. Die Angelvereine seien aber zu wenig an der Neuregelung beteiligt worden.