Hamburg

Geldstrafe für Maskenverweigerer: Hausfriedensbruch im Kino

Hamburg (dpa/lno) - Das Amtsgericht Altona hat einen Maskenverweigerer wegen Hausfriedensbruchs und der Verbreitung illegaler Videoaufnahmen zu einer Geldstrafe verurteilt. Wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte, muss der 30-Jährige 80 Tagessätze zu je 40 Euro - also insgesamt 3200 Euro - bezahlen (Az. 326a Ds 276/20).

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Angeklagte am 5. Oktober vergangenen Jahres zusammen mit einer Begleiterin in ein Kino in Hamburg-Othmarschen gegangen. Als ihn Mitarbeiter auf die Maskenpflicht nach der Corona-Verordnung hinwiesen, soll sich der Mann uneinsichtig gezeigt haben. Er habe sich geweigert, das Kino zu verlassen und habe die Mitarbeiter gefilmt. Die Videoaufnahmen soll er später auf Instagram veröffentlicht haben. Zu einem ähnlichen Vorfall war es zwei Tage später in einem Supermarkt in Altona gekommen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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