Hamburg

HSV droht drastischer Umsatz-Einbruch

Hamburg (dpa/lno) - Fußball-Zweitligist Hamburger SV muss nach Informationen des «Hamburger Abendblatt» (Mittwoch) in dieser Saison mit drastischen Einbußen rechnen. Nach Angaben der Zeitung wird der Umsatz von zuletzt 95,7 Millionen Euro coronabedingt um die Hälfte einbrechen. Allein fehlende Zuschauereinnahmen reduzieren das Budget des Vereins um rund 25 Millionen Euro. Der Traditionsclub wird vermutlich im laufenden Geschäftsjahr erneut ein Minus in zweistelliger Millionenhöhe schreiben.

Mit einem Aufstieg in die Bundesliga ließen sich die finanziellen Probleme deutlich verringern. In dem Fall rechnet der Verein mit TV-Einnahmen in Höhe von 35 Millionen Euro. Das sind 16 Millionen Euro mehr als in der 2. Liga. Auch die Sponsoringeinnahmen würden wachsen. Weiteres Geld kommt von der Stadt. Hamburg zahlt dem HSV die vereinbarten 23,5 Millionen Euro für das Stadiongelände nach erfolgtem Eintrag ins Grundbuch. Die Kosten für den Spielerkader würden bei einem Aufstieg ca. 33 Millionen bis 35 Millionen Euro betragen.

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