— Hamburg —

Innensenator legt Verfassungsschutzbericht für 2017 vor

von DPA Donnerstag, 19. Juli 2018 00:51 Uhr


Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) und Verfassungsschutzchef Torsten Voß legen heute den Verfassungsschutzbericht 2017 vor. Ein Jahr nach den schweren Krawallen beim G20-Gipfel in der Hansestadt wird dabei der Anstieg linksextremistischer Straftaten ein Thema von besonderem Interesse sein. Bereits vor zwei Wochen hatte der Senat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion mitgeteilt, dass im Jahr des G20-Gipfels 1625 derartige Taten verübt wurden. Im Jahr 2016 waren in Hamburg nur 165 linksextremistische Delikte gezählt worden. Das bedeutet einen Anstieg um 885 Prozent. Große Aufmerksamkeit dürften - wie in den Jahren zuvor - auch der extremistische, politische Salafismus und der islamistische Terrorismus erfahren. Zudem steht die rechtsextreme Szene im Fokus der Verfassungsschützer.





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