Porto

Lasersegler erfolgreich in Europameisterschaft gestartet

Porto (dpa/lno) - Lasersegler Philipp Buhl hat die Europameisterschaft in der olympischen Jollenklasse mit den Rängen eins und vier fast optimal eröffnet. Nach den ersten Rennen am Montag führt der Weltranglisten-Vierte aus Sonthofen die Flotte der 162 Segler aus 55 Nationen beim Championat vor Porto an. Die EM endet am 25. Mai.

«Das tut gut. Ich hatte lange kein Rennen mehr gewonnen. Insbesondere, weil in leichten Winden alles passieren kann», sagte Buhl. Der WM-Dritte von 2018 hatte zu Beginn der Saison einige enttäuschende Ergebnisse wegstecken müssen und sich selbst eine mehrwöchige Zwangspause mit intensivem Fitness-Training verordnet.

Am Wochenende hatte der Weltseglerverband den olympischen Status der Laserklasse bis mindestens 2024 bestätigt. Bestrebungen, die seit 1996 zum olympischen Programm gehörende Klasse durch ein neues Boot zu ersetzen, waren von den Mitgliedern im Weltseglerverband abgelehnt worden. «Für mich müsste der Laser immer olympisch bleiben», hatte auch Deutschlands erfolgreichster Segler Jochen Schümann mit Blick auf die weltweit verbreitetste olympische Bootsklasse gesagt. «Der Laser ist die günstigste Badewanne und produziert den hochklassigsten Wettbewerb.»