Hamburg

Nabu legt neues Gutachten zur Fehmarnbeltquerung vor

Hamburg (dpa/lno) - Der Naturschutzbund Nabu präsentiert heute ein neues Gutachten, das sich mit der geplanten Fehmarnbeltquerung auseinandersetzt. Das Hamburger Beratungsbüro Hanseatic Transport Consultancy (HTC) habe im Auftrag des Nabu untersucht, ob die Fehmarnbeltquerung unter den aktuellen wirtschaftlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen mit Blick auf das zu erwartende Verkehrsaufkommen zu rechtfertigen sei, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Mit der Fehmarnbeltquerung soll die Meerenge zwischen den Inseln Fehmarn in Deutschland und Lolland in Dänemark überbrückt und untertunnelt werden. Bislang fahren dort Fähren. Das Projekt, das überwiegend von Dänemark bezahlt wird, stand von Anfang an in der Kritik von Natur- und Umweltschützern. Sie halten die Planungen für überdimensioniert und fürchten sowohl während der Bau- als auch während der Betriebszeit negative Auswirkungen auf Schweinswale. Deshalb haben sie im April eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht und am Anfang dieser Woche die Begründung nachgereicht.