Hamburg

«Prädestiniert» für HSV: Boldt lobt Hoffnungsträger Thioune

Hamburg (dpa) - Sportvorstand Jonas Boldt hat den neuen HSV-Trainer Daniel Thioune als «prädestinierten Kandidaten» für die Nachfolge von Dieter Hecking beim Fußball-Zweitligisten Hamburger SV bezeichnet. «Uns wurde zuletzt immer klarer, dass wir uns anders ausrichten müssen. Wir wollen die Entwicklung in den Fokus stellen - und das verkörpert Daniel mit Haut und Haar», sagte Boldt am Montag bei der Vorstellung des 45 Jahre alten Neu-Coaches im Volksparkstadion.

Trainer-Routinier Hecking (55) hatte eine Vertragsverlängerung von einem Top-Kader abhängig gemacht, den sich der klamme HSV im dritten Zweitliga-Jahr und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie nicht mehr leisten will und kann. Da der Team-Etat von 30 auf 23 Millionen Euro gekürzt werden muss, fehlte die Basis für die weitere Zusammenarbeit.

Für Thioune steht nun die Arbeit mit jungen und entwicklungsfähigen Akteuren statt mit teuren Stars im Vordergrund, diesen Job will er mit Demut und Empathie angehen. «Das ist eine spannende Aufgabe, eine Herausforderung und eine Riesenchance für mich», sagte der mit einem Zweijahresvertrag ausgestattete neue HSV-Hoffnungsträger.