Hamburg

Rechnungshof: Mängel bei Haushaltsführung des Senats

Hamburg (dpa/lno) - Im Rechnungswesen der Stadt Hamburg steckt der Wurm. Auch drei Jahre nach der Einführung der kaufmännischen Doppik-Buchführung an Stelle der früheren Kameralistik müssen noch alte Computersysteme fortgeführt und Zwischen- und Vorsysteme von Hand miteinander verknüpft werden, heißt es im Jahresbericht des Hamburger Rechnungshofes für das Jahr 2017. «Zwar kommen wir zu der Einschätzung, dass der Jahresabschluss und der Konzernabschluss insgesamt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln», sagte der Präsident des Rechnungshofs, Stefan Schulz, am Montag in der Hansestadt. «Aber es gibt weiterhin Fehler und Baustellen.»