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Senator und Minister informieren über Autobahn-Baustellen

von DPA Freitag, 11. Januar 2019 05:51 Uhr


Hamburg (dpa/lno) - Der Ausbau und die Sanierung der Autobahnen in Hamburg und Schleswig-Holstein sollen auch in diesem Jahr weitergehen. Welche Projekte konkret anstehen, wollen Hamburgs Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos) und sein Kieler Kollege Bernd Buchholz (FDP) heute erklären.

Erst im Dezember war nach vierjähriger Bauzeit der verbreiterte A7-Abschnitt zwischen der Hamburger Landesgrenze und dem Dreieck Bordesholm bei Kiel offiziell freigegeben worden. Weiter südlich auf Hamburger Gebiet läuft der Bau des Lärmschutzdeckels Schnelsen noch bis Ende des Jahres. Auch bei Neumünster ist der Ausbau noch nicht ganz abgeschlossen. Fest steht, dass Teile der A7 in beiden Bundesländern noch über Jahre Baustelle sein werden. In Hamburg ist ein weiterer Lärmschutzdeckel in Stellingen im Bau und ein dritter in Altona in Planung. Südlich des Elbtunnels soll die über vier Kilometer als Brücke verlaufende Autobahn ebenfalls auf acht Spuren erweitert werden.

Schleswig-Holstein plant, die Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal in den nächsten Jahren zu ersetzen. Spätestens 2026 muss ein Ersatzbau stehen, denn länger hält die 1972 fertiggestellte Brücke nach Einschätzung von Experten den Belastungen nicht stand. Weiter südlich, zwischen Rendsburg und Warder, wird die Autobahn bis Ende September saniert. Eine Verbindung zwischen der A7 und der A20 bei Bad Segeberg wird es vorläufig nicht geben. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Planung im November für rechtswidrig erklärt.





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