Hamburg

St.-Pauli-Rekonvaleszenten arbeiten für Comeback

Hamburg (dpa/lno) - Der neue Trainer Jos Luhukay und sein Team beim FC St. Pauli zogen am Tag nach dem 1:1 in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Arminia Bielefeld ein reduziertes Programm durch. Während für die Stammspieler eine lockere Lauf- und eine Kraft-Einheit auf dem Programm standen, arbeiteten die Rekonvaleszenten für Comeback. Christopher Avevor (Adduktorenverletzung), Waldemar Sobota (Syndesmosebandanriss) und Jan-Philipp Kalla (Muskelfaserriss) trainierten individuell, die zuletzt angeschlagenen Daniel Buballa und Marc Hornschuh absolvierten mit den Reservisten ein Spielersatztraining, teilte der FC St. Pauli am Montag mit.

Das nächste Punktspiel für die Kiezkicker steht am Sonntag (13.30 Uhr) beim 1. FC Heidenheim an. Bei weiterhin vier Punkten Rückstand auf den Tabellendritten Union Berlin ist zumindest die Relegation für den vorerst auf Rang sieben abgerutschten Kiezclub noch möglich.

Trotz des fünften sieglosen Spiels in Serie lobte Andreas Rettig nach dem schwachen Auftritt gegen Bielefeld in der ersten Halbzeit die klare Leistungssteigerung der St. Paulianer nach der Pause. «Die Mannschaft hat den Charaktertest bestanden, weil sie sich nach der wirklich schlechten ersten Halbzeit herausgekämpft hat», sagte der Geschäftsleiter. Bis zur Nachfolge-Regelung für den freigestellten Uwe Stöver übernimmt er dessen Sportchefposten beim FC St. Pauli.